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Schwaches Revierderby - Schalke erkämpft Punkt beim BVB

Fußball Schwaches Revierderby - Schalke erkämpft Punkt beim BVB

Schalke 04 im Glück, Borussia Dortmund zu einfallslos - die Königsblauen haben in einem hart umkämpften, aber schwachen 171. Revierderby einen Punkt bei ihrem Erzrivalen entführt und dürfen sich als moralischer Sieger fühlen.

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Schwaches Revierderby - Schalke erkämpft Punkt beim BVB

Quelle: Von Thomas NOWAG und Thomas LIPINSKI / FIRO/SID-IMAGES

Dortmund. Beim lange ereignisarmen 0:0 waren die seit nun sieben Spielen ungeschlagenen Schalker lange die forschere Mannschaft.

Es reichte aber nicht, um die BVB-Heimserie von jetzt 26 Ligaspielen ohne Niederlage zu knacken. Angesichts eines Lattentreffers von Ousmane Dembélé (53.) kann Königsblau sogar von Glück sagen, weiter nur sieben Punkte hinter dem BVB zu stehen.

Viel war geredet worden über den Ruhrpottklassiker, über Dortmunder Verletzungsprobleme und den neuen Schalker Aufschwung - um 18.30 Uhr begann das Spiel, und es begann enttäuschend. Beide Mannschaften spielten zwar mit extrem hohem Einsatz, Schalkes Sead Kolasinac setzte mit einer fulminanten Grätsche an der Seitenlinie ungesühnt das erste Zeichen (6.). Shinji Kagawa sah auf der Gegenseite 60 Sekunden später vor 80.179 Zuschauern die erste Gelbe Karte. Spielerisch aber gab es lange kaum etwas zu sehen, besonders von Dortmunder Seite.

Schalke-Trainer Markus Weinzierl hatte seine Mannschaft vor seinem ersten Derby aufgefordert, "zu zeigen, wie weit sie ist". Das taten die Königsblauen, die defensiv sehr sicher standen und kaum etwas zuließen. Weinzierl hatte sich erneut für eine stabile Dreierkette mit Naldo in der Zentrale entschieden, flankiert von Benedikt Höwedes rechts und Matija Nastasic links.

Nach vorne tat sich bei allem Laufpensum wenig, was aber immer noch mehr war als auf der anderen Seite. Franco Di Santo, Ersatz für den verletzten Klaas-Jan Huntelaar, wurde nach einem Steilpass von Leon Goretzka vor BVB-Torhüter Roman Bürki im letzten Moment geblockt (15.). Es war, mit viel gutem Willen, die einzige Chance der ersten 45 Minuten.

Besser wurde es erst in den hektischen ersten Minuten der zweiten Halbzeit. Dem BVB blieb nach einem Handspiel von Benedikt Höwedes ein Elfmeter verwehrt (46.), Kolasinac hatte kurz darauf die bis dato beste Chance des Spiels, scheiterte jedoch an Bürki (48.). Mario Götze (73.) und Pierre-Emerick Aubameyang (74.) besaßen die besten Gelegenheiten für die Gastgeber.

Die Dortmunder versuchten meist vergeblich, den Ball durch die - bei gegnerischem Ballbesitz - Schalker Fünferkette zu Aubameyang zu bringen. Götze dahinter war quasi unsichtbar. Mehr Platz bekam der BVB nur bei Schalker Ballverlusten, die nach einer halben Stunde häufiger wurden. Dennoch: In der ersten Halbzeit gab es keinen Dortmunder Torschuss, was der Disziplin im Schalker Stellungsspiel geschuldet war.

Der Top-Torjäger Aubameyang hatte das Pokalspiel gegen Union Berlin am Mittwoch (3:0 im Elfmeterschießen) nach einem Schlag gegen die Wade verpasst und kehrte in die Startelf zurück.

Bei der Anreise und vor dem Stadion war es zu vereinzelten Ausschreitungen gekommen. Mehrere Sonderzüge wurden beschädigt, am Signal Iduna Park warfen Schalker Problemfans Flaschen auf Polizisten.

© 2016 SID

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