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Sieg nach Pokal-Qual: VfB-Profis liefern keine Argumente für Kramny

Fußball Sieg nach Pokal-Qual: VfB-Profis liefern keine Argumente für Kramny

Die Blamage vermieden, das Glück erzwungen: Ein äußerst mühsamer Einzug ins Pokal-Viertelfinale hat Interimscoach Jürgen Kramny keine Argumente für die Weiterbeschäftigung beim Bundesliga-Schlusslicht VfB Stuttgart geliefert.

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Sieg nach Pokal-Qual: VfB-Profis liefern keine Argumente für Kramny

Quelle: Von Alexander SARTER / PIXATHLON/SID-IMAGES

Stuttgart. Die schwachen Schwaben setzten sich dank Toni Sunjic (118.) erst nach Verlängerung 3:2 (2:2, 1:1) gegen den Zweitliga-Fünften Eintracht Braunschweig durch und stehen zum ersten Mal seit drei Jahren wieder in der Runde der letzten Acht. In dieser Form droht dem VfB beim Hinrunden-Abschluss gegen den VfL Wolfsburg eine weitere Ligapleite.

Georg Niedermeier (21.) und Timo Werner (99.) hatten zuvor für die Stuttgarter getroffen, deren Sportvorstand Robin Dutt nach dem Spiel gegen Pokalsieger Wolfsburg am Samstag den Cheftrainer für die Rückrunde bekannt geben will. Der Schwede Joseph Baffo (6.) und Orhan Ademi (111.) waren für die Eintracht erfolgreich.

Kramny ist trotz seiner mäßigen Bilanz von nur zwei Punkten aus bislang drei Bundesliga-Spielen weiter ein Kandidat auf den Trainerposten beim VfB, der in der Liga in den zurückliegenden fünf Partien keinen Dreier holte. Neben dem 44-Jährigen sind Lucien Favre, Tayfun Korkut, Murat Yakin und Ex-Coach Felix Magath im Gespräch.

"Ich muss Ergebnisse abliefern", hatte Kramny, der von Dutt als Nachfolger für den entlassenen Alexander Zorniger installiert wurde, vor dem Pokalspiel gesagt: "Das Spiel ist natürlich ganz wichtig für den Verein und für mich als Trainer."

Vor 21.950 Zuschauern im der Stuttgarter Arena begannen die Gastgeber unkonzentriert und nervös. Die Niedersachsen waren das bessere Team. Noch bevor die VfB-Profis richtig auf dem Platz waren, nutzte Baffo die Konfusion in der Stuttgarter Abwehr zur Führung.

Die Schwaben brachten auch nach dem Rückstand kaum etwas zustande. Erst in der 19. Minute sorgte Filip Kostic für Gefahr vor dem Eintracht-Tor. Zwei Minuten später nutzte VfB-Innenverteidiger Niedermeier nach einer Kostic-Ecke den Tiefschlaf der Gäste zum Ausgleich. In der 30. Minute vergab Kostic die Chance zur Führung.

Noch wesentlich schlechter machte es fünf Minuten später Alexandru Maxim. Der Rumäne scheiterte vom Elfmeterpunkt am Braunschweiger Torwart Rafal Gikiewicz. Zuvor hatte Saulo Decarli VfB-Stürmer Werner im Strafraum gefoult. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte konnten Lukas Rupp und Werner (beide 41.) weitere Möglichkeiten zur VfB-Führung nicht nutzen.

Kurz nach dem Seitenwechsel hätte Hendrick Zuck fast das zweite Tor für die Gäste erzielt (47.). Auf der anderen Seite brachte Rupp den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unter, nachdem Gikiewicz einen Kopfball von VfB-Kapitän Christian Gentner an den Pfosten gelenkt hatte (51.).

Zwei Minuten später war der Eintracht-Keeper bei einem Kopfball von Sunjic erneut zur Stelle. Ein Tor für die anrennenden Stuttgarter lag in dieser Phase in der Luft, dennoch blieb Braunschweig bei Kontern gefährlich. In der Verlängerung vergab Niedermeier die Chance zur Führung (94.), kurz darauf machte es Werner besser.

© 2015 SID

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