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Sonntags-FAZ: Neuer Verdacht gegen "Blattini"

Fußball Sonntags-FAZ: Neuer Verdacht gegen "Blattini"

Neue Verdächtigungen gegen "Blattini": Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung untersucht die Schweizer Bundesanwaltschaft angeblich eine Millionenzahlung, die der gesperrte UEFA-Präsident Michel Platini (60) vom Fußball-Weltverband FIFA bereits zur Jahrtausendwende erhalten haben soll.

Frankfurt/Main. Die Informationen stammen offenbar aus dem Umfeld des FIFA-Exekutivkomitees. Wegen einer ominösen 1,8-Millionen-Euro-Zahlung aus dem Jahr 2011 sind Platini und Ex-FIFA-Boss Joseph S. Blatter (80) von der Ethikkommission des Weltverbandes jeweils für sechs Jahre gesperrt worden. Beide haben den Internationalen Sportgerichtshof CAS angerufen, um eine Aufhebung der Sanktionen zu erreichen.

Bei der Zahlung, die jetzt die Aufmerksamkeit der eidgenössischen Bundesanwaltschaft auf sich gezogen hat, handelt es sich um Zuwendungen in der ersten Amtszeit Blatters (1998 bis 2002). Der Schweizer war vor der WM 1998 in Frankreich als Nachfolger von Joao Havelange (Brasilien) in Paris zum neuen FIFA-Präsidenten gewählt worden.

Platini war damals ein enger Vertrauter und Berater von Blatter. Deklariert wurde die Summe laut Sonntags-FAZ für die angebliche Unterhaltung eines Büros für Platini in Paris. Der Chef der Compliancestelle des Weltverbandes, Domenico Scala, soll die Zahlung erstmalig bei einer Exekutivsitzung am 20. Oktober 2015 thematisiert haben.

Erst vor wenigen Tagen war die Verbandszentrale des französischen Verbandes FFF durchsucht worden. Die Schweizer Bundesanwaltschaft hatte die Razzia durch ein Rechtshilfeersuchen veranlasst. Offenbar gehen die Vermittler der Frage nach, ob das besagte Büro tatsächlich existierte und ob es vom FFF zur Verfügung gestellt wurde.

Im Jahr 2011 hatte Platini mit jahrelanger Verspätung jene Zahlung von 1,8 Millionen Euro erhalten, die schließlich zur Sperre für "Blattini" führte. Gegen Blatter läuft seit dem 24. September 2015 ein Verfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft wegen des "Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung".

© 2016 SID

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