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Spiel in Kaiserslautern von Fangewalt überschattet

Fußball Spiel in Kaiserslautern von Fangewalt überschattet

Vor und nach dem Zweitliga-Spitzenspiel am Samstag zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Union Berlin (3:0) ist es zu Ausschreitungen gekommen. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Bundespolizeidirektionen Koblenz und Berlin hervor.

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Spiel in Kaiserslautern von Fangewalt überschattet

Quelle: FIRO

Berlin. Nach dem Schlusspfiff trafen im Kaiserslauterer Bahnhof gewaltbereite Anhänger beider Vereine aufeinander. Es kam zu körperlichen Auseinandersetzungen, bei denen auch ein Bahnmitarbeiter angegriffen wurde. Union verurteilte seinerseits die Polizei-Einsätze scharf - der Fanbeauftragte Lars Schnell sowie weitere "Betroffene" werden laut einer Pressemitteilung Anzeige erstatten.

Die Bundes- und die Landespolizei setzte laut eigenen Angaben zur Beruhigung der Lage Pfefferspray und Diensthunde ein, fünf Beamte wurden durch Glasflaschen, Tritte und Schläge verletzt. Zwei von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Union sprach dagegen in seiner Mitteilung von "erheblichen Rechtsverstößen" der Polizei. Der "rücksichtslose und brutale" Einsatz, "insbesondere der Bundespolizei in Kaiserslautern", habe für "zahlreiche Verletzte" gesorgt. Schnell sprach von "gewaltsuchenden Polizisten".

"Mit Pfefferspray, Schlagstöcken und Hunden wurden hunderte Reisende, darunter Frauen und Kinder, trotz regulären Zugverkehrs auf einen Bahnsteig getrieben und in Gefahr gebracht", teilte Union in seiner Darstellung mit. Präsident Dirk Zingler sagte: "Wir haben es hier mit einem massiven Versagen derjenigen zu tun, die eigentlich für die Sicherheit von Menschen sorgen sollen. Stattdessen erleben wir provozierendes Auftreten, Gewalt, Freiheitsberaubung, Gefährdung der öffentlichen Ordnung und eine unglaubliche Verschwendung von Steuermitteln, die anschließend per Pressemitteilung gerechtfertigt wird."

Schon bei der Anreise der etwa 1200 Union-Fans hatte es auf dem Bahnhof laut Angaben der Polizei in Mannheim einen Zwischenfall mit Flaschenwürfen und verbalen Provokationen gegenüber den Polizisten gegeben. Bei der Ankunft in Berlin nahmen etwa 400 Bundespolizisten die Union-Anhänger in Empfang, es wurden von 193 Personen die Identität festgestellt und Lichtbilder gefertigt. Die Bilder werden nun mit dem gesicherten Videomaterial von den Ausschreitungen in Kaiserslautern abgeglichen, um die Gewalttäter zu ermitteln.

© 2013 SID

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