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Spieler des Tages: Breel Embolo (Schalke 04)

Fußball Spieler des Tages: Breel Embolo (Schalke 04)

Breel Embolo luchste Verteidiger Andreas Christensen den Ball ab, überlief Torhüter Yann Sommer, kam im Strafraum zu Fall, rappelte sich wieder auf und traf ins leere Tor.

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Spieler des Tages: Breel Embolo (Schalke 04)

Quelle: FIRO/SID-IMAGES

Berlin. Der spektakuläre Sololauf des Rekordeinkaufs von Schalke 04 fasste beim befreienden 4:0 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach alles zusammen. "Dieses Tor war sinnbildlich", sagte Trainer Markus Weinzierl über den zweiten Bundesliga-Treffer des 19-Jährigen kurz vor Schluss (83.), "er wollte es unbedingt. Er hat sich durchgeboxt."

Schalkes 22,5 Millionen Euro teurer Königstransfer, von den ersten Kritikern schon als Fehleinkauf abgestempelt, löste nach dem schlechtesten Saisonstart in der Klubgeschichte den Knoten. Nach dem umstrittenen Foulelfmeter von Eric Maxim Choupo-Moting (52.) hatte der hochtalentierte Schweizer schon mit einem platzierten Schuss das vorentscheidende 2:0 erzielt (56.) und dann den dritten Treffer von Leon Goretzka mit einem öffnenden Pass vorbereitet (58.).

Nach seinen ersten beiden Bundesliga-Toren hielt sich Embolo die Ohren zu - nicht weil es in der Arena zu laut war, sondern weil er nach der aufkommenden Kritik ein Zeichen setzen wollte. "Es wurde viel geschrieben und geredet", sagte der Schweizer, der beim Abonnementmeister FC Basel Krisen und ihre Begleiterscheinungen nicht gewohnt war, "das war etwas Neues für mich. So etwas hatte ich noch nie erlebt."

Sein Sturmkollege Choupo-Moting, schon zwei Jahre länger auf Schalke, konnte Embolos Empfindungen nachvollziehen. "Außenstehende beurteilen Stürmer immer nach Toren", sagte der 27-Jährige, "da hackt man gerne mal auf Stürmern rum. Aber er hat das gut ausgeblendet."

Manager Christian Heidel, der den Schweizer verpflichtet hatte, lobte die anderen Qualitäten des Nationalspielers: "Er läuft und ackert, opfert sich auf, zieht nie einen Fuß zurück. Er ist hier goldrichtig auf Schalke, wir werden noch viel Freude an ihm haben."

© 2016 SID

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