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Startfluch hält an: HSV ohne Sieg zum Jubiläum

Fußball Startfluch hält an: HSV ohne Sieg zum Jubiläum

Kein Sieg im Jubiläumsspiel und den Startfluch verlängert: Zum sechsten Mal in Folge hat der Hamburger SV sein Bundesliga-Auftaktspiel nicht gewinnen können. Im 900. Heimspiel ihrer Bundesligageschichte kamen die Hanseaten über ein 1:1 (1:0)-Unentschieden gegen den FC Ingolstadt nicht hinaus.

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Startfluch hält an: HSV ohne Sieg zum Jubiläum

Quelle: Von Andreas FRANK / FIRO/SID-IMAGES

Hamburg. Lukas Hinterseer (79.) sorgte für einen ordentlichen Bundesliga-Einstand des neuen FCI-Traines Trainer Markus Kauczinski. Zuvor hatte HSV-Neuzugang Bobby Wood nach genau einer halben Stunde Hamburg in Führung geschossen.

Vor 50.107 Zuschauern im Volksparkstadion setzte sich der Ex-Berliner im Stile eines Klassestürmers im Zweikampf gegen Marvin Matip durch und vollstreckte mit einem wuchtigen Flachschuss. Vorausgegangen war eine Kopfballvorlage von Michael Gregoritsch. Hinterseer nutzte dann in der Schlussphase einen Fehler von HSV-Abwehrchef Cléber zum Ausgleich.

In einer ansehnlichen Partie, der allerdings zunächst ein wenig die klassischen Torchancen fehlten, war der Punktgewinn der Gäste recht glücklich, aber nicht unverdient. Die Schanzer standen in der Defensive durchweg sicher, im Vorwärtsgang allerdings war ihr Spiel lange Zeit fehlerbehaftet.

Ein starkes Erstliga-Debüt für die Norddeutschen legte nicht nur Torschütze Wood hin. Auch der vom Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart losgeeiste Filip Kostic überzeugte durch eine Vielzahl von guten Flanken, die im Strafraum der Gäste immer wieder für Unruhe sorgten.

Nach dem Seitenwechsel verstärkte der FCI seine Angriffsbemühungen. Die Platzherren standen nun tiefer, ließen aber zunächst kaum klare Einschussmöglichkeiten zu. Cléber bediente dann aber bei seiner misslungenen Abwehraktion "mustergültig" Hinterseer, der das Geschenk dankend annahm.

HSV-Coach Bruno Labbadia hatte zuvor auf den stockenden Spielfluss in seinem Team reagiert und entschied sich in der 66. Minute zu einem dreifachen Wechsel. Um mehr Leben in die Offensive zu bringen, schickte er Pierre-Michel Lasogga als zweite Spitze aufs Feld, spielerische Impulse erhoffte sich der gebürtige Italiener von Alen Halilovic.

Die gewünschte Wirkung stellte sich allerdings nicht ein. Weiterhin blieben hüben wie drüben selbst herausgespielte Einschussmöglichkeiten Mangelwaren.

Kostic und Wood ragten aus der Mannschaft von Labbadia heraus. Beste Ingolstädter Akteure waren im Mittelfeld Pascal Groß und Alfredo Morales.

© 2016 SID

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