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Stefan Effenberg: "Ich bin The New One"

Fußball Stefan Effenberg: "Ich bin The New One"

Stefan Effenberg (47/Trainer SC Paderborn): "Ja, ich bin es wirklich (lacht)! Es waren hervorragende Gespräche mit Manager Michael Born und dem Präsidenten Wilfried Finke.

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Stefan Effenberg: "Ich bin The New One"

Quelle: SID-IMAGES/FIRO

Paderborn. ervorragende Gespräche mit Manager Michael Born und dem Präsidenten Wilfried Finke. Nach ein, zwei Minuten war es klar, dass es passen wird. Ich habe mit voller Überzeugung diesen Vertrag unterschrieben. Ich wäre nicht hier, wenn ich nicht vom Erfolg überzeugt wäre."

 

Frage: "Was sind Ihre ersten Maßnahmen?"

Effenberg: "Die höchste Priorität hat, mit den Spielern zu reden. Die ersten zehn Spiele zählen nicht. Wir fangen hier ganz neu an. Durch die Gespräche finden sie den Glauben zurück. Die Qualität ist vorhanden."

 

Frage: "Was sind Ihre Ziele?"

Effenberg: "Sich von unten zu lösen. Wir werden den Blick immer nach vorne richten, nie zur Seite oder nach hinten."

 

Frage: "Jürgen Klopp stellte sich in Liverpool als The Normal One vor. Wer sind Sie?"

Effenberg: "Dann bin ich bin The New One. (Pause). Jetzt können wir auch T-Shirts verkaufen."

 

Frage: "Sind Sie eher ein Motivator oder einer der von Mehmet Scholl kritisieren Laptop-Trainer?"

Effenberg: "Es muss immer eine Mischung sein aus Konzept und Motivation. Mein Co-Trainer Sören Osterland ist natürlich ein Experte am Laptop, dann stimmt die Mischung wieder. Er hat auch viel für mich geschrieben beim Lehrgang (lacht). Nein, so war das nicht gemeint: Hätte ich selber getippt, würde ich heute noch da sitzen."

 

Frage: "Wie viele Angebote hatten Sie vor Paderborn? Warum haben Sie nirgendwo unterschrieben?"

Effenberg: "Es hat nie zu 100 Prozent gepasst. Zu meinem Ausspruch, dass der erste Schuss sitzen muss, stehe ich."

 

Frage: "Was wissen Sie über Paderborn, und werden Sie in der Stadt wohnen?"

Effenberg: "Meine Frau ist fast um die Ecke aufgewachsen. Sie hat mir ein bisschen was erzählt. Natürlich lebe ich in Paderborn. Wo soll ich sonst leben? Erstmal geht es ins Hotel, aber ich will schnell in die eigenen vier Wände."

 

Frage: "Haben Sie eine Ausstiegsklausel für die 1. Bundesliga im Vertrag?"

Effenberg: "Ich sehe Paderborn nicht als Sprungbrett. Es gibt kein Hintertürchen. Ich werde Tag für Tag arbeiten. Was kommt, das kommt."

 

Frage: "Was ist sportlich möglich in dieser Saison?"

Effenberg: "Die 2. Liga ist ausgeglichen. Ich sehe Stand heute keinen klaren Favoriten für den Aufstieg. Ich würde keine Wette abgeben. Wir werden zu den positiven Überraschungen zählen."

 

Frage: "Was heißt das konkret?"

Effenberg: "Meine Aufgabe ist es, die Jungs wieder zu Helden zu machen. Wir müssen an der Körpersprache arbeiten."

 

Frage: "Was ist Ihre Handschrift als Trainer?"

Effenberg: "Sie werden relativ schnell sehen, was meine Handschrift sein wird. Aber die Menschenführung ist wichtig. Da hatte ich den besten Lehrer mit Ottmar Hitzfeld."

 

aufgezeichnet bei der Vorstellungs-Pressekonferenz von Marco Heibel (SID)

© 2015 SID

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