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Stuttgart rehabiliert sich und verschärft Löwen-Krise

Fußball Stuttgart rehabiliert sich und verschärft Löwen-Krise

Der VfB Stuttgart hat sich am 10. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga für die peinliche 0:5-Niederlage bei Dynamo Dresden rehabilitiert und wieder Kurs auf den direkten Wiederaufstieg genommen.

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Stuttgart rehabiliert sich und verschärft Löwen-Krise

Quelle: Norbert Schmidt / SID-IMAGES/PIXATHLON

Stuttgart. Die Schwaben besiegten 1860 München mit 2:1 (2:1) und kletterten auf den zweiten Tabellenplatz (19 Punkte). Die Krise der Löwen (8) verschärfte sich dagegen nach der vierten Pleite in Folge weiter.

Berkay Özcan (6.) und Timo Baumgartl (18.) trafen vor 55.100 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena für das Team von Trainer Hannes Wolf. Levent Aycicek (36.) glückte für 1860 lediglich der Anschlusstreffer.

"Es wird Feuer drin sein", hatte Wolf vor dem Spiel am Sky-Mikrofon versprochen, der gegenüber der Vorwoche vier Veränderungen in der Startelf vornahm. Unter anderem kehrte Torjäger Simon Terodde nach Muskelfaserriss zurück. In der 82. Minute gab Daniel Ginczek nach 13-monatiger Verltzungspause sein Comeback.

Gar sechs Neue gegenüber dem 1:3 gegen Fortuna Düsseldorf brachte Löwen-Trainer Kosta Runjaic, der überraschend unter anderem seinen besten Torschützen Michael Liendl (vier Treffer) aus dem Kader strich. Nach nur einem Punkt aus den letzten sechs Spielen steht nun auch der Coach unter erheblichem Druck.

Die Wechsel zeigten zunächst nur beim VfB Wirkung, der stürmisch begann und durch den 18-jährigen Özcan schnell belohnt wurde. Nach Baumgartls 2:0 verlor Stuttgart etwas die Linie, Aycicek brachte 1860 mit seinem direkt verwandelten Freistoß wieder heran. Nach dem Seitenwechsel spielte dann aber fast nur Stuttgart, für das Terodde (70.) und Mane (72.,74.) beste Chancen zur Entscheidung vergaben.

Öczan, Baumgartl und Verteidiger Toni Sunjic waren die auffälligsten Stuttgarter, aufseiten der Löwen überzeugte lediglich Andrade.

© 2016 SID

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