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Torfestival auf der Alm: Bielefeld und Union Berlin weiter ohne Sieg

Fußball Torfestival auf der Alm: Bielefeld und Union Berlin weiter ohne Sieg

Arminia Bielefeld und Union Berlin warten unter ihren neuen Trainern Rüdiger Rehm bzw. Jens Keller auch nach dem dritten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf ihren ersten Sieg.

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Torfestival auf der Alm: Bielefeld und Union Berlin weiter ohne Sieg

Quelle: pixathlon/SID

Bielefeld. In einer turbulenten Partie mit acht Treffern trennten sich die beiden Teams am Ende leistungsgerecht 4:4 (2:1).

"Die Art und Weise, wie wir die Gegentore bekomen, da muss man sich an den Kopf fassen", kritisierte Arminia-Kapitän Fabian Klos nach dem Abpfiff sein eigenes Team.

Bielefeld hatte in der 63. Minute bereits 3:1 geführt, Berlin sah nach dem 4:3 durch Steven Skrzybski in der 81. Minute wie der sichere Sieger aus. Der zuvor eingewechselte David Ulm rettete der Arminia dann aber drei Minuten später wenigstens noch einen Punkt.

In der 68. Minute war ausgerechnet dem früheren Bielefelder Collin Quaner der dritte Berliner Treffer gelungen, nachdem zwei Minuten zuvor Skrzybski (66.) der Anschlusstreffer gelungen war. In der 63. Minute hatte Christopher Nöthe das 3:1 für Bielefeld erzielt, das zu diesem Zeitpunkt wie der sichere Sieger ausgesehen hatte.

Vor 13.604 Zuschauern waren die Ostwestfalen nach genau eine halben Stunde durch einen direkt verwandelte Freistoß von Sebastian Schuppan in Führung gebracht. Ein katastrophaler Torwartfehler von Wolfgang Hesl ermöglichte dann Stephan Fürstner sieben Minuten später der Ausgleich für die Hauptstädter, ehe Klos in der 42. Minute einen mustergültigen Konter zum 2:1 abschloss.

Bielefeld war bei tropischen Temperaturen lange Zeit die aktivere Mannschaft und wähnte sich nach dem 3:1 schon wie der sichere Sieger. Berlin drehte dann aber mit einem unglaublichen Kraftakt die Partie, ehe Ulm doch noch aus Bielefelder Sicht für einen versöhnlichen Abschluss gelang.

Beste Bielefelder waren Christoph Hemlein und Nöthe, bei Union gefielen Felix Kroos und Toni Leistner.

© 2016 SID

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