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Trainer Weiler verlässt Nürnberg in Richtung Anderlecht

Fußball Trainer Weiler verlässt Nürnberg in Richtung Anderlecht

Der 1. FC Nürnberg muss sich nach dem verpassten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga überraschend einen neuen Trainer suchen. René Weiler, mit dem Club in der Relegation an Eintracht Frankfurt gescheitert, hat dem belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht eine Zusage für die kommende Saison gegeben.

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kicker: Trainer Weiler verlässt den 1. FC Nürnberg

Quelle: PIXATHLON/SID

Nürnberg. Das bestätigte Anderlecht am Donnerstagabend und erklärte, mit dem Club in Verhandlungen zu stehen. In Belgien hat Weiler die Chance, in der Champions League zu trainieren.

Anderlecht war allerdings nur Vizemeister der abgelaufenen Saison in Belgiens Pro League und muss daher zunächst die Qualifikationsspiele zur Gruppenphase der Königsklasse überstehen. Da der Schweizer Weiler (42), der im Brüsseler Vorort auf Besnik Hasi (zu Legia Warschau) folgen würde, bei den Franken im Sommer 2014 einen Vertrag bis 2017 ohne Ausstiegsklausel unterschrieben hatte, kann der FCN zumindest eine Ablöse kassieren.

FCN-Sportvorstand Andreas Bornemann (44) arbeitet offenkundig bereits an einer Nachfolgelösung und wird Weiler keine Steine in den Weg legen. "Es macht ja wenig Sinn", sagte Bornemann der Nürnberger Zeitung noch bevor Weilers Zusage bekannt wurde, "jemanden mit Verweis auf die Vertragslaufzeit zu knebeln."

Bornemann will die Gespräche mit Anderlecht schnell über die Bühne bringen. "Ein Verhandlungsmarathon mit großen Feilschereien wäre sicher nicht zu erwarten", hatte er vor Verkündung der Einigung gesagt. Mit Verweis auf vergleichbare Entwicklungen in Augsburg, Darmstadt, Ingolstadt oder Bielefeld meinte Bornemann, es sei "aktueller denn je, dass Trainer herausgekauft werden."

Für den Club, den erhebliche finanzielle Probleme plagen, erschwert diese Personalie die Vorbereitungen für die kommende Zweitliga-Saison zusätzlich. Schon in knapp eineinhalb Wochen ist Trainingsauftakt am Valznerweiher, zudem sind die Kaderplanungen in vollem Gange.

© 2016 SID

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