Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Trotz Rekordmann Aubameyang: BVB stürzt von der Spitze

Fußball Trotz Rekordmann Aubameyang: BVB stürzt von der Spitze

Trotz der eingebauten Torgarantie des neuen Rekordstürmers Pierre-Emerick Aubameyang hat Borussia Dortmund im Fernduell mit dem "FC Bayern Lewandowski" zum ersten Mal den Kürzeren gezogen und die Spitze der Fußball-Bundesliga an den Rekordmeister verloren.

Voriger Artikel
Nach 410 Minuten: Chicharito bannt Bayers Torfluch
Nächster Artikel
3:1 in Hannover: Stuttgart eiskalt zum ersten Dreier

Trotz Rekordmann Aubameyang: BVB stürzt von der Spitze

Quelle: Von Alexander SARTER / SID-IMAGES/PIXATHLON

Sinsheim. Nach elf Pflichtspiel-Siegen in Folge unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel kam der BVB am 6. Spieltag ausgerechnet beim Krisenklub 1899 Hoffenheim nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.

"Wir haben ein bisschen um den heißen Brei herumgespielt", sagte Tuchel bei Sky: "Es war nicht der Zug drin, den wir brauchen, um richtig torgefährlich zu werden. Wir waren einfach nicht zwingend. Aber wir müssen aufpassen, dass wir uns jetzt nicht als Verlierer fühlen, denn das sind wir nicht."

Aubameyang traf in der 55. Minute für Dortmund und war somit in den ersten sechs Spielen immer erfolgreich - das gab es noch nie in der Bundesliga. Sebastian Rudy traf für Hoffenheim (42.). Damit bleiben die Kraichgauer der einzige Bundesligist ohne Pflichtspielsieg in der laufenden Spielzeit. Der Klub von Mehrheitseigner Dietmar Hopp hat nur zwei Punkte auf dem Konto - so schlecht war die TSG zu diesem Zeitpunk einer Saison noch nie.

Vor 29.700 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena - darunter Bundestrainer Joachim Löw - überraschte Tuchel mit einer Mini-Rotation. Ilkay Gündogan und Henrich Mchitarjan saßen auf der Bank, der zuletzt angeschlagene Nationalspieler Marco Reus stand in der Startformation. Auf Weltmeister Erik Durm, Neven Subotic und Nuri Sahin (alle verletzt) musste Tuchel verzichten.

Die Dortmunder bestimmten von Beginn an das Geschehen. Die Gastgeber, deren Trainer Markus Gisdol vor der Partie von Hopp mit einer Jobgarantie ausgestattet worden war, hatten in der Defensive alle Hände voll zu tun. Eine Großchance konnte sich der BVB in der ersten Viertelstunde allerdings nicht erarbeiten.

Auch Mitte der ersten Hälfte änderte sich nichts am Spielverlauf. Dortmund dominierte, ließ aber die Durchschlagskraft in der Offensive vermissen. Die Ideengeber Gündogan und Mchitarjan wurden vermisst, Reus war nicht richtig in der Partie.

In der 24. Minute wären die Gäste bereits fast in Rückstand geraten. Nach einem Fehler von Torwart Roman Bürki konnte TSG-Neuzugang Eduardo Vargas die große Möglichkeit aber nicht nutzen. Mit zunehmender Spieldauer enttäuschten die Dortmunder immer mehr. Nach Vorarbeit von Vargas erzielte Rudy kurz vor der Pause die Hoffenheimer Führung, die nicht einmal unverdient war.

Zu Beginn der zweiten Hälfte reagierte Tuchel und brachte Mchitarjan für Jonas Hofmann. Die Maßnahme brachte zunächst nicht den gewünschten Erfolg. Ganz im Gegenteil: Nach einem haarsträubenden Fehler von Weltmeister Matthias Ginter hatte Vargas die große Chance zum zweiten Hoffenheimer Tor, der Chilene traf aber nur den Pfosten (50.).

Eine Minute später wurde Gisdol, der sich andauernd über die Schiedsrichter-Leistung beschwert hatte, von Referee Tobias Welz (Wiesbaden) auf die Tribüne verbannt. Sein Gegenüber Tuchel zog kurz darauf den nächsten Joker und brachte Gündogan für Reus (54.). Nur eine Minute später erzielte Aubameyang sein siebtes Saisontor. Im Anschluss drängten die Westfalen auf die Führung, vergaben aber zahlreiche gute Gelegenheiten.

Beste Spieler aufseiten der Dortmunder waren Aubameyang und Kapitän Hummels. Bei den Hoffenheimern konnten Vargas und Torhüter Oliver Baumann überzeugen.

? 2015 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Recken kassieren Niederlage gegen Melsungen

MT Melsungen bleibt der Angstgegner der TSV Hannover-Burgdorf in der Handball-Bundesliga. Die „Recken“ unterlagen am Sonnabendabend in der Swiss-Life-Hall mit 30:31 (18:15) gegen die Hessen trotz einer überragenden Leistung von Kai Häfner, der elf Tore warf. 

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr