Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Trotz Tumor-Diagnose: Russ in der Startelf

Fußball Trotz Tumor-Diagnose: Russ in der Startelf

Innenverteidiger Marco Russ steht im Relegations-Hinspiel gegen den 1. FC Nürnberg trotz der niederschmetternden Tumor-Diagnose in der Startelf des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt.

Voriger Artikel
Schalke 04 steigt im Bereich E-Sports ein
Nächster Artikel
England plant die Einführung einer fünften Profiliga

Trotz Tumor-Diagnose: Russ in der Startelf

Quelle: pixathlon/SID-IMAGES

Frankfurt/Main. Dies gaben die Hessen eine gute Stunde vor dem Anpfiff der brisanten Partie ebenso bekannt wie den Einsatz von Kapitän und Torjäger Alexander Meier.

Am Mittwoch war als Folge einer positiven Dopingprobe bekannt geworden, dass bei dem 30-jährigen Russ eine schwere Tumorerkankung diagnostiziert wurde. Die Eintracht war von der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) zuvor über den positiven Test informiert worden, daraufhin wurde Russ von einem urologischen Facharzt untersucht. Der Befund wurde durch die sofort eingeleiteten Blutuntersuchungen von einem biochemischen Labor bestätigt.

Nach den Vorgaben des Anti-Doping-Gesetzes nahm die Frankfurter Staatsanwaltschaft noch am Mittwoch Ermittlungen auf und durchsuchte die Wohnung sowie das Zimmer des Eintracht-Profis im Hotel, in dem die Eintracht vor dem Relegationsspiel übernachtet hatte. Zum Zeitpunkt der Durchsuchung habe noch kein ärztliches Gutachten mit der Diagnose vorgelegen, bestätigte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft dem SID. "Wir mussten tätig werden", sagte sie. Die Durchsuchung sei völlig unspektakulär verlaufen, Russ habe keinerlei Einwände gehabt.

Dennoch schimpfte Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen danach. "Es ist ungeheuerlich, dass der Staatsanwalt eine Durchsuchung anordnet. Ich hätte das nie für möglich gehalten. Russ hat Frau und Kinder und eine Hausdurchsuchung ist ein Eingriff in die Intimsphäre", sagte er bei Sport1.

© 2016 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr