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Trotz durchwachsener Hinrunde: Schiedsrichter mit Zuversicht in Rückrunde

Fußball Trotz durchwachsener Hinrunde: Schiedsrichter mit Zuversicht in Rückrunde

Die deutschen Spitzen-Schiedsrichter gehen trotz der zahlreichen Fehlentscheidungen in der Hinrunde der Fußball-Bundesliga mit Zuversicht in die zweite Saisonhälfte.

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Trotz durchwachsener Hinrunde: Schiedsrichter mit Zuversicht in Rückrunde

Quelle: firo/El-Saqqa / firo Sportphoto/SID-IMAGES

Palma de Mallorca. "Wir Schiedsrichter lassen uns nicht unterkriegen - und das wird auch in der Rückrunde so bleiben", sagte Unparteiischen-Boss Herbert Fandel zum Abschluss des fünftägigen Trainingslagers der Referees auf Mallorca: "Wir gehen die kommenden Spiele mit großem Optimismus und Selbstbewusstsein an und sind entsprechend gerüstet."

Der Vorsitzende der Schiedsrichterkommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gab zudem zu Protokoll, dass die Unparteiischen auf Mallorca "sehr intensiv" gearbeitet haben: "Es war ein außergewöhnlich guter Lehrgang, sowohl von der Atmosphäre als auch von den Ergebnissen." Im Mittelpunkt des Lehrgangs stand laut DFB die "Zweikampfbewertung", die "Disziplinarkontrolle" und die "Außenwirkung".

Schon am Donnerstag hatte Fandel erklärt, dass der DFB eine Vorreiterrolle einnehmen wolle, falls der Videobeweis testweise eingeführt wird. "Wir haben ein großes Interesse daran, in der ersten Reihe zu stehen, wenn ein Pilotprojekt beginnt. Deshalb warten wir mit Spannung auf die endgültige Entscheidung der FIFA", sagte der Schiedsrichter-Chef.

Bisher ist ein Pilotprojekt nur in den Niederlanden zugelassen. Dem Start einer Testphase muss daher noch das für Regelfragen zuständige International Football Association Board (IFAB) des Fußball-Weltverbandes FIFA auf seiner Jahresversammlung (4. bis 6. März in Cardiff/Wales) noch zustimmen. Fandel würde das sehr begrüßen: "Als Schiedsrichter möchten wir modernen Entwicklungen nicht nur zu- oder hinterherschauen, sondern diese selbst mitgestalten."

© 2016 SID

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