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Urs Meier: "Beispiellose Frechheit" von Roger Schmidt

Fußball Urs Meier: "Beispiellose Frechheit" von Roger Schmidt

Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Urs Meier aus der Schweiz hat Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt scharf kritisiert. "Mit seiner Aktion hat sich Roger Schmidt eine beispiellose Frechheit geleistet: Sich einer Anordnung des Schiedsrichters zu widersetzen, ist eine Unsportlichkeit der übelsten Sorte und beschädigt den Fußball", schrieb Meier in seiner Kolumne auf Focus.

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Urs Meier: "Beispiellose Frechheit" von Roger Schmidt

Quelle: Michael Regan / PIXATHLON/SID-IMAGES

München. de.

"Schmidt hat eine der zentralsten Regeln missachtet: Der Schiedsrichter hat das alleinige Entscheidungsrecht. Wenn er entscheidet, dass der Trainer auf die Tribüne muss, dann wird das nicht mehr diskutiert. Punkt. Ende", führte Meier aus.

Schmidt hatte sich in der Partie gegen Borussia Dortmund (0:1) am Sonntag vehement geweigert, einen von Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) ausgesprochenen Innenraumverweis zu akzeptieren. Erst nach neunminütiger Unterbrechung samt Gang in die Katakomben wurde das Spiel fortgesetzt. Schmidt verfolgte den Rest des Spiels in der Kabine, Bayer-Kapitän Stefan Kießling hatte zuvor als Vermittler fungiert.

"Ich hätte es anders gelöst: Ich hätte es nicht über den Kapitän geregelt, weil du da als Schiri viel Kraft verlierst. Wenn du 'Stille Post' spielst, dann weißt du nie, was beim Nächsten ankommt", äußerte der 57 Jahre alte Meier: "Es muss in diesem Machtspiel absolute Klarheit herrschen. Deshalb wäre ich auch nicht in den Katakomben verschwunden. Was wollte Zwayer denn da? Das ist ein Machtspiel, was da passiert. Und das kannst du eigentlich nur auf dem Platz gewinnen."

© 2016 SID

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