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Uruguay und Brasilien auf WM-Kurs, Chile stolpert erneut

Fußball Uruguay und Brasilien auf WM-Kurs, Chile stolpert erneut

Südamerikas Fußballgiganten Uruguay und Brasilien liegen zur Halbzeit der WM-Qualifikation auf Russland-Kurs, dagegen droht ausgerechnet dem aktuellen Kontinentalmeister bei der Weltmeisterschaft 2018 die Zuschauerrolle.

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Uruguay und Brasilien auf WM-Kurs, Chile stolpert erneut

Quelle: RODRIGO BUENDIA / SID-IMAGES

Quito. Knapp 15 Wochen nach dem Triumph in den USA präsentierte sich Chile beim 0:3 (0:2) in Ecuador völlig von der Rolle und hat nun schon fünf Punkte Rückstand auf ein Direktticket.

Vorneweg in den Eliminatorias marschiert Uruguay (19 Punkte), das mit einem 3:0 (1:0) gegen Schlusslicht Venezuela ebenso seine Pflicht erfüllte wie Verfolger Brasilien (18) beim 5:0 (4:0)-Schützenfest gegen Bolivien. Dagegen vergab Argentinien ohne den verletzten Superstar Lionel Messi beim 2:2 (1:0) in Peru eine zweimalige Führung.

Der Vizeweltmeister fiel aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gar hinter Ecuador und Kolumbien (alle 16) auf Rang fünf zurück, der immerhin noch den Umweg Play-offs gegen einen Ozeanienvertreter garantiert. Kolumbien machte dagegen im Kampf um eines der vier WM-Direkttickets mit einem 1:0 (0:0) in Paraguay Boden gut.

Im 2850 m hoch gelegenen Quito waren die desolat auftretenden Chilenen mit den Gegentoren von Antonio Valencia (19.), Cristian Ramirez (23.), Felipe Caicedo (46.) noch gut bedient. Auch das eingesetzte Bundesliga-Trio Arturo Vidal (München), Charles Aranguiz (Leverkusen) und Eduardo Vargas (Hoffenheim) konnte die vierte Niederlage der "Roja" im neunten Spiel nicht verhindern.

Bei Uruguay war erneut auf Elimintorias-Torjäger Edinson Cavani (Paris St. Germain) Verlass, der mit zwei Treffern (46., 79.) sein Konto auf sieben hochschraubte. Brasiliens Kantersieg leitete Superstar Neymar bereits nach zehn Minuten ein. Für den 24-Jährigen vom FC Barcelona war es das 300. Tor seiner Profikarriere. Argentiniens Traum von einem Sieg endete sechs Minuten vor Abpfiff durch einen verwandelten Foulelfmeter des Peruaners Christian Cueva.

© 2016 SID

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