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VfB Stuttgart muss in Kiel lange zittern

Fußball VfB Stuttgart muss in Kiel lange zittern

Erst gezittert, dann doch noch gewonnen: Im ersten Pflichtspiel unter seinem neuen Trainer Alexander Zorniger hat Bundesligist VfB Stuttgart im DFB-Pokal beim Drittligisten Holstein Kiel eine Blamage gerade noch einmal vermieden.

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VfB Stuttgart muss in Kiel lange zittern

Quelle: Von Andreas FRANK / SID-IMAGES/FIRO

Kiel. Ein Treffer von Daniel Ginczek nach exakt einer Stunde bescherte Stuttgart einen hart erkämpften 2:1 (1:1)-Erfolg und den Einzug in die zweite Runde.

"Wir sind als Bundesligist eine Runde weiter, das haben an diesem Tag ja auch nicht alle geschafft", sagte Zorniger nach dem Zittersieg: "Nach dem 0:1 war die Mannschaft dann auch endlich wach. Vorher haben wir zu kompliziert gespielt und auch die Körpersprache hat mir nicht gefallen."

Nach 45 Minuten hatte es vor 9916 Zuschauern im ausverkauften Holstein-Stadion noch 1:1 gestanden. Rafael Czichos (37.) brachte den Außenseiter in Führung, Daniel Didavi (41.) gelang der Ausgleich.

Die Gäste zelebrierten zwar von der ersten Minute an ein flüssiges Kombinationsspiel im Mittelfeld, doch fehlte ihnen zunächst fast jegliche Torgefahr. Der wegen einer Erkältung pausierende Torjäger Martin Harnik wurde ebenso schmerzlich vermisst wie Ideengeber Serey Dié (Muskelfaserriss).

Es dauerte 20 Minuten, bevor das Tor der Norddeutschen zum ersten Mal in Gefahr geriet. Didavi zog aus 14 Metern Entfernung ab, doch Holstein-Torhüter Niklas Jakusch konnte dessen Flachschuss parieren. 180 Sekunden später kam Kiels Angreifer Marc Heider bei einem Kopfball in aussichtsreicher Position nicht richtig hinter den Ball.

Dennoch beflügelte diese Szene die weiteren Aktionen der Gastgeber. Das Team von Trainer Karsten Neitzel traute sich in der Folgezeit in der Offensive mehr zu und setzte dabei die Deckung der Schwaben mehrfach unter Druck. Czichos gelang schließlich der Führungstreffer mit einem Schuss ins kurze Eck.

Nach dem Seitenwechsel ging der VfB sichtbar engagierter zu Werke. Didavi hätte sein Team in der 52. Minute erstmals in Führung bringen, scheiterte aber erneut an Jakusch.

Als sich die "Störche" scheinbar von einer kurzen Schwächephase erholt hatten, nutzte Ginczek eine kurze Unaufmerksamkeit in der Defensive und war mit einem trockenen Flachschuss erfolgreich.

Torschütze Czichos sowie Keeper Jakusch waren beim Drittliga-Neunten die stärksten Akteure. Beim VfB verdienten sich Didavi und nach einer Steigerung in der zweiten Halbzeit Ginczek die Bestnoten.

? 2015 SID

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