Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Viele Fußballer leiden an Depressionen oder Angstzuständen

Fußball Viele Fußballer leiden an Depressionen oder Angstzuständen

Depressionen und Angstzustände sind unter Fußballern offenbar weit verbreitet. Laut einer Studie, die von der weltweiten Spielervereinigung FIFPro am Dienstag veröffentlicht wurde, leiden rund ein Drittel der Kicker unter diesen psychischen Krankheiten.

Voriger Artikel
Aalens Klauß drei Spiele gesperrt
Nächster Artikel
"Nur noch Formalität": Liverpool offenbar kurz vor Klopp-Verpflichtung

Viele Fußballer leiden an Depressionen oder Angstzuständen

Quelle: firo Sportphoto / Christopher Neundorf / SID-IMAGES/FIRO

London. Die Untersuchung wurde geleitet von FIFPro-Chefmediziner Vincent Gouttebarge. Demnach wiesen von 607 aktuellen Spielern 38 Prozent und von 219 nicht mehr aktiven Fußballern 35 Prozent eine der beiden Erkrankungen auf.

Ein direkter Zusammenhang bestehe zwischen ernsthaften Verletzungen und Depressionen. Spieler, die drei oder mehr Verletzungen erlitten hatten, haben zwei- bis viermal so viele mentale Probleme.

Gouttebarge erhofft sich von der Veröffentlichung der Studie eine Signalwirkung. "Wir erhoffen uns, dass alle Beteiligten im Fußball unterstützende Maßnahmen ergreifen werden, damit Diejenigen, die an psychischen Problemen erkrankt sind, wissen, dass sie nicht alleine sind", sagte der Franzose. Die Studie sei ein "erster Schritt, um adäquate Prävention und unterstützende Maßnahmen zu ergreifen, um die aktiven und zurückgetretenen Spieler zu stärken.

Für die Studie wurden Spieler aus Belgien, Chile, Finnland, Frankreich, Japan, Norwegen, Paraguay, Peru, Spanien, Schweden und der Schweiz befragt. 55 Prozent der aktuellen Spieler haben nach eigenen Angaben in den höchsten Ligen gespielt, bei den nicht mehr aktiven waren es 64 Prozent.

Weitere Erkenntnisse der Studie: Im Schnitt rund 25 Prozent der Spieler leiden an Schlafstörungen, 25 Prozent der zurückgetretenen Spieler haben ein Alkoholproblem. Bei den aktiven Kickern sind es neun Prozent.

? 2015 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr