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Völler: Spielunterbrechung "unnötig und völlig übertrieben"

Fußball Völler: Spielunterbrechung "unnötig und völlig übertrieben"

Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler ist nach dem Eklat um Trainer Roger Schmidt im Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund (0:1) hart mit Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) ins Gericht gegangen.

Leverkusen. "Das Spiel zu unterbrechen und eine solche Hektik hineinzubringen, ist völlig unnötig. So zu tun, als sei etwas ganz Schlimmes passiert, ist völlig übertrieben", sagte Völler bei Sky.

Bayer-Trainer Schmidt hatte nach dem 0:1 durch Pierre-Emerick Aubameyang (64.) eine irreguläre Ausführung des vorangegangenen Freistoßes beklagt und sich trotz Anweisung Zwayers geweigert, den Innenraum zu verlassen. Zwayer ging daraufhin in die Kabine und beriet sich mit seinen Assistenten. Die Mannschaften folgten ihm und kamen neun Minuten später wieder auf den Platz, das Spiel wurde unter Pfiffen der Zuschauer fortgesetzt. Schmidt setzte sich dann doch auf die Tribüne.

"Der Schiedsrichter meinte, es ein wenig spannender machen zu müssen. Man kann den Trainer auf die Tribüne schicken. Aber der Schiedsrichter hätte es ihm auch einfach vernünftig erklären können, warum er das macht. Das hat er nicht gemacht", sagte Völler. Angesichts eines Handelfmeters, der Leverkusens kurz darauf verweigert wurde, legte der Bayer-Sportdirektor weiter gegen Zwayer nach: "Er hat sich revanchieren wollen, deshalb hat er den Elfmeter nicht gepfiffen."

Angesprochen auf mögliche sportgerichtliche Konsequenzen im Fall Schmidt sagte Völler süffisant: "Ob der Herr Zwayer jetzt gesperrt wird, weiß ich nicht. Ich kann es mir aber nicht vorstellen."

© 2016 SID

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