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WM 2018: St. Petersburg droht Betrugsskandal

Fußball WM 2018: St. Petersburg droht Betrugsskandal

Der Fußball-WM-Gastgeberstadt St. Petersburg droht ein Betrugsskandal. Die russischen Behörden nahmen am Mittwoch den früheren stellvertretenden Gouverneur der Stadt, Marat Oganesjan, in Gewahrsam.

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WM 2018: St. Petersburg droht Betrugsskandal

Quelle: FRANCOIS XAVIER MARIT / SID-IMAGES

Moskau. Ihm wird ein illegaler Deal im Jahr 2014 in Zusammenhang mit dem Bau des WM-Stadions vorgeworfen. Insgesamt geht es um mehr als 50 Millionen Rubel (umgerechnet rund 720.000 Euro).

Oganesjan soll für die Überweisung des Geldes an eine Firma verantwortlich gewesen sein, die eine Videoleinwand für die immer noch nicht fertiggestellte Arena angeboten hatte - diese aber nie liefern wollte. Stattdessen verschwanden die russischen Millionen in einem Netzwerk aus Strohfirmen. Oganesjan, von 2013 bis 2015 Vize-Gouverneur, soll davon gewusst haben.

© 2016 SID

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