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WM-Affäre: Millionensumme von Beckenbauer-Konto nach Katar geflossen

Fußball WM-Affäre: Millionensumme von Beckenbauer-Konto nach Katar geflossen

Der damalige Organisationschef Franz Beckenbauer war in die dubiosen Millionenzahlungen vor der WM 2006 deutlich stärker involviert als bisher angenommen. Laut den Untersuchungsergebnissen der Kanzlei Freshfields wurde noch vor dem Darlehen des ehemaligen adidas-Chefs Robert Louis-Dreyfus ein Betrag in Höhe von sechs Millionen Schweizer Franken über den Umweg eines Verteilerkontos zur FIFA-Skandalfigur Mohamed bin Hammam überwiesen.

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WM-Affäre: Millionensumme von Beckenbauer-Konto nach Katar geflossen

Quelle: PATRIK STOLLARZ / SID

Frankfurt/Main. Demnach ging die Summe in vier Tranchen zwischen dem 29. Mai und 8. Juli 2002 von einem Oder-Konto, dessen Inhaber Beckenbauer und Berater Robert Schwan waren, auf ein Konto einer Anwaltskanzlei (Advokaturbüro/Notariat Gabriel und Müller) in der Schweiz. Alle mit dem Verwendungszweck "Erwerb von TV und Marketing Rechten Asien Spiele 2006". Initiiert habe die Überweisung Robert Schwan.

Erst nachdem die sechs Millionen Schweizer Franken auf ein Konto der KEMCO Scaffolding Co. bei einer Bank in Katar überwiesen waren, gab Louis-Dreyfus die Zahlung in Höhe von zehn Millionen Schweizer Franken in Auftrag, die dann auf das Verteilerkonto gingen und mit denen Beckenbauer seine sechs Millionen zurück bekam. Schwan verstarb am 13. Juli 2002. Die restlichen vier Dreyfus-Millionen gingen ebenfalls nach Katar.

© 2016 SID

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