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WM-Held Götze: "Werden sehen, was passiert"

Fußball WM-Held Götze: "Werden sehen, was passiert"

WM-Held Mario Götze hat seine Zukunft beim FC Bayern einmal mehr offen gelassen. "Es war die letzten zwei Jahre auf jeden Fall nicht einfach für mich. Ich denke, dass ich heute ein ganz gutes Spiel gemacht habe, aber wir werden sehen, was passiert", sagte der 23-Jährige nach dem 3:0 des Rekordmeisters im Audi-Cup gegen den AC Mailand.

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WM-Held Götze: "Werden sehen, was passiert"

Quelle: firo Sportphoto / SID-IMAGES/FIRO

München. Götze hatte im Halbfinale gegen die Italiener das zwischenzeitliche 2:0 (74.) erzielt. "Das Spiel lief für mich positiv, wir haben gewonnen, stehen im Finale und das ist das Wichtige", sagte er lapidar: "Alles andere wird sich zeigen."

Der Vertrag des Weltmeister in München läuft noch bis 2017. Götze war vor zwei Jahren für 37,5 Millionen Euro und mit großen Hoffnungen von Dortmund zu den Bayern gewechselt. Bislang erfüllte er die Erwartungen aber meist nicht. Zuletzt verstärkten sich die Gerüchte um einen vorzeitigen Abgang des Mittelfeldspielers. Juventus Turin hat schon Interesse bekundet.

Das Verhältnis zwischen Götze und Bayern-Trainer Pep Guardiola soll zumindest belastet sein. "Es wird sich herausstellen, ob der Trainer öfter mit mir spricht. Ich lasse es erst einmal kurz auf mich zukommen, alles Weitere wird man sehen", sagte Götze.

Am Mittwoch nach dem 1:0 (0:0)-Finalsieg gegen Real Madrid betonte Götze im ZDF, seine Aussagen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. "Es war keine Kritik an irgendjemandem. Es wird auch nie vorkommen, dass ich irgendjemanden in der Öffentlichkeit kritisiere", sagte er, und ergänzte: "Ich bin sehr, sehr glücklich hier und froh, hier spielen zu dürfen."

Guardiola war erst am Montag auf Götze angesprochen worden und hatte genervt darauf reagiert. Er sei einer seiner "liebsten Spieler", sagte der Bayern-Coach zwar, "aber ich kann nicht jede Pressekonferenz über meine Entscheidungen reden. Die Spieler müssen mich überzeugen auf dem Platz, jede Woche jeder Spieler. Sie müssen kämpfen."

 

? 2015 SID

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