Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
WM-Held von 1950: Uru-Idol Ghiggia stirbt am Final-Jahrestag

Fußball WM-Held von 1950: Uru-Idol Ghiggia stirbt am Final-Jahrestag

Die Fußballwelt trauert um den letzen WM-Helden von 1950. Im Alter von 88 Jahren starb am Donnerstag der Uruguayer Alcides Ghiggia an einem Herzinfarkt. Kuriose Fügung des Schicksals: Exakt 65 Jahre zuvor, am 16. Juli 1950, hatte das Uru-Idol mit seinem Siegtor zum 2:1 im WM-Finale gegen Gastgeber Brasilien das weltberühmte Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro zum Schweigen gebracht.

Voriger Artikel
Weltstar Casillas: Debüt für Porto wohl in Duisburg
Nächster Artikel
FC Bayern in China begeistert empfangen

WM-Held von 1950: Uru-Idol Ghiggia stirbt am Final-Jahrestag

Quelle: PANTA ASTIAZARAN / STF / SID-IMAGES/AFP

Montevideo. Bei der WM 1950 spielten die Vorrundensieger Brasilien, Uruguay, Spanien und Schweden in einer Finalphase mit dem damaligen Modus jeder gegen jeden den Weltmeister aus. Am letzten Spieltag hätte der gastgebenden Seleção ein Remis zum Titel gereicht, doch Rechtsaußen Ghiggia zerstörte mit seinem Siegtor zehn Minuten vor Spielende die WM-Träume der Brasilianer. Das Spiel vor offiziell 173.850 - vermutlich aber weit mehr - Zuschauern ging als Maracanzo in die Fußball-Historie ein.

Ghiggia, nach dessen Tod nun kein Akteur mehr aus dem WM-Finalspiel lebt, erzielte 1950 in allen vier WM-Spielen Uruguays jeweils ein Tor. Ein Kunststück, das er mit dem Brasilianer Jairzinho (WM 1970/6 Spiele, 7 Tore) teilt. Dabei hatte er sein Debüt im Celeste-Trikot erst rund zwei Monate vor der Endrunde gegeben. Berühmt wurde auch sein Spruch: "Nur drei Personen in der Geschichte haben das Maracanã mit einer einzigen Geste zum Schweigen gebracht: der Papst, Frank Sinatra und ich."

Drei Jahre nach der WM zog es Ghiggia nach Italien zum AS Rom. Nach acht Jahren beim Hauptstadtklub wechselte er zum AC Mailand, wo er in seiner einzigen Saison 1962 Meister wurde. Ghiggia erwarb zudem die italienische Staatsbürgerschaft und bestritt neben seinen zwölf Länderspiel-Einsätzen für Uruguay auch fünf Spiele für die Squadra Azzurra.

Laut Uruguays Tageszeitung El País lebte der WM-Veteran, der 2012 nach einem schweren Autounfall mehrere Tage im Koma lag, zuletzt in Las Piedras, rund 35 Kilometer vor den Toren Montevideos, wo er noch einen Supermarkt leitete.

? 2015 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
2. Dezember 2016 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Gesamtwertung Frauen Platz Name Vorname Jhg Verein Punkte Lauf 1. Mewes Gwendolyn 1984 LAC Langenhagen 708 30 2. Krause Mandy 1987 Post SV Lehrte 511 28 3. Lyda Hannelore 1958 LAC Langenhagen 458 29 4. Meyer Kathrin 1980 Garbsener SC 264 22 5. Grohmann Nadine 1985 Allegretto Hannover [...]

mehr