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WM-Quali: Immobile rettet Italien, Spanien routiniert - Österreich und Wales patzen

Fußball WM-Quali: Immobile rettet Italien, Spanien routiniert - Österreich und Wales patzen

Die Ex-Weltmeister Spanien und Italien liefern sich in der Qualifikation für die Fußball-WM 2018 nach glanzlosen Siegen in der Gruppe G weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

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Quelle: FIRO/SID-IMAGES

Köln. Die Iberer siegten am dritten Spieltag in Albanien 2:0 (0:0) und zogen im direkten Duell am bisherigen Tabellenführer vorbei. Italien bleibt der Seleccion nach einem überaus glücklichen 3:2 (1:0) in Mazedonien aber auf den Fersen. Der frühere Dortmunder Ciro Immobile rettete die Squadra Azzurra mit einem Doppelpack. Drei Tage zuvor endete das Duell der Fußballgrößen 1:1.

Während EM-Viertelfinalist Island nach dem 2:0 (2:0) gegen die Türkei auch die erste WM-Teilnahme anpeilt, strauchelten EURO-Halbfinalist Wales beim 1:1 (1:0) gegen Georgien sowie Österreich beim 2:3 (1:2) in Serbien.

Der inzwischen für Lazio Rom spielende Immobile schoss beim Weltranglisten-146. Mazedonien nach 1:2-Rückstand in der 75. Minute den Ausgleich und erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit das Siegtor. In seinen ersten 17 Länderspielen hatte der Angreifer insgesamt zwei Tore erzielt.

Für die mit Bayern-Profi Thiago angetretenen Spanier trafen nach torloser erster Halbzeit Diego Costa (55.) und der vier Minuten zuvor eingewechselte Nolito (73.). Spanien und Italien haben je sieben Zähler, Albanien folgt mit sechs. Ebenfalls sechs Punkte haben die Israelis, die beim 2:1 (2:0) gegen Liechtenstein (0) aber große Mühe hatten.

Trotz des frühen Treffers von Real-Madrid-Star Bale (10.) gewann Wales kaum Kontrolle über das Spiel. Tornike Okriaschwili (57.) fügte den Hausherren im Millenium Stadium von Cardiff das erste Heim-Gegentor in einem Qualifikationsspiel nach 481 Minuten zu. Zweimal scheiterten die Gäste zudem unglücklich an der Latte (33., 64.).

Die Tore des Leipzigers Marcel Sabitzer (15.) sowie von Angreifer Marc Janko (62.) waren für die Österreicher in Belgrad zu wenig, um Zählbares mitzunehmen. Der kampfstarke Gastgeber siegte dank der Treffer von Aleksandar Mitrovic (6., 24.) und Dusan Tadic (74.).

Serbien (sieben Punkte) übernahm damit die Spitze in der Gruppe D vor den punktgleichen Iren, die 3:1 (1:1) in der Republik Moldau gewannen. Wales (fünf) und Österreich (vier) folgen dahinter.

Birkir Bjarnason (42.) und der Augsburger Alfred Finnbogason (44.) schossen die Wikinger in Reykjavik zum zweiten Sieg (sieben Punkte). Die Türken, bei denen die Deutschland-Profis Ömer Toprak, Hakan Calhanoglu, Emre Mor und Kaan Ayhan in der Startelf standen, haben nur zwei Punkte und stehen bereits mit dem Rücken zur Wand.

Tabellenführer in der Island-Gruppe ist das punktgleiche Kroatien, das durch den früheren Bayern-Stürmer Mario Mandzukic (18.) mit 1:0 (1:0) in Finnland siegte.

FIFA- und UEFA-Neuling Kosovo verlor in einem politisch brisanten Spiel gegen die Ukraine mit 0:3 (0:1). Die Ukrainer verzichteten auf ihr Heimrecht und verlegten die Partie ins polnische Krakau, weil die Staatsführung die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkennt. Für den Co-Gastgeber der EM 2012 (fünf Punkte) war es der erste Sieg, der junge Balkanstaat bildet mit einem Zähler das Schlusslicht der Gruppe I hinter den punktgleichen Finnen.

© 2016 SID

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