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Wieder kein Sieg: Chaos-Verein 1860 München taumelt weiter dem Abstieg entgegen

Fußball Wieder kein Sieg: Chaos-Verein 1860 München taumelt weiter dem Abstieg entgegen

Hinter den Kulissen geht es wieder mal drunter und drüber, auf dem Feld taumelt der Chaos-Klub 1860 München weiter dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga entgegen.

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Wieder kein Sieg: Chaos-Verein 1860 München taumelt weiter dem Abstieg entgegen

Quelle: firo Sportphoto/sampics / FIRO SPORTPHOTO/SID-IMAGE

München. Auch beim 1:1 (1:1) gegen den VfL Bochum gelang den Löwen nicht der dringend benötigte Befreiungsschlag, obwohl sie in Führung gingen und Torhüter Stefan Ortaga einen Elfmeter parierte. "Ein Punkt ist in unserer Situation zu wenig, wir brauchen Siege", sagte Torschütze Rubin Okotie bei Sky.

Während Bochum den Rückstand zu den Aufstiegsplätzen nicht verkürzen konnte, stoppten die Sechz'ger immerhin eine Serie von fünf Niederlagen. Die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann blieb aber auch zum siebten Mal nacheinander ohne Sieg. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt weiter drei Punkte, zum ersten Nichtabstiegsplatz weiter acht. "Das Ergebnis ist für uns in Ordnung und positiv zu bewerten. Wir sind jetzt wieder in der Spur, aber wir müssen schauen, dass wir die Spur halten", behauptete Möhlmann dennoch.

Die Löwen waren vor 15.300 Zuschauern in Führung gegangen. Nach einem Eckball von Michael Liendl erzielte der gute Okotie erstaunlich unbedrängt per Kopf sein siebtes Saisontor (36.). Kurz vor der Pause glich Marco Terrazino, neben Thomas Eisfeld Bester seiner Mannschaft, mit einem Weitschuss aus (44.). Der Ball wurde allerdings von Christopher Schindler unhaltbar für seinen Torwart Stefan Ortega abgefälscht.

Der starke Ortega hielt seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit im Spiel, als er einen platziert geschossenen Foulelfmeter von Arvydas Novikovas parierte (63.). Dominik Stahl hatte zuvor Janik Haberer gefoult. Bochum war danach näher dran am Siegtreffer als die Löwen, obwohl diese durch Kai Bülow noch die Latte trafen (86.).

All das spielte sich vor den Augen von Investor Hasan Ismaik ab, der vor dem Spiel mal wieder für große Verwirrung im Verein gesorgt hatte. Zunächst machte er den Anhängern mit Plänen für einen Stadionneubau Mut, dann sorgte er mit der Rücktrittsforderung gegen die Geschäftsführer Markus Rejek und Noor Basha für Unmut.

Der Klub habe Ismaiks Äußerungen "mit Überraschung wahrgenommen", sagte Präsident Peter Cassalette bei Sky, ergänzte allerdings: "Wir müssen seine Wünsche respektieren." Soll heißen: Rejek und Basha werden wohl gehen müssen. Kurios: Basha ist Ismaiks Cousin und wurde von ihm selbst durchgedrückt.

© 2016 SID

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