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Wieder kein Sieg: Luft für Werder und Skripnik wird immer dünner

Fußball Wieder kein Sieg: Luft für Werder und Skripnik wird immer dünner

Claudio Pizarro hat Werder Bremen vor einer bitteren Heimniederlage bewahrt. Der Stürmer traf mit seinem 183. Bundesligator in der 89. Minute gegen Aufsteiger Darmstadt 98 zum 2:2 (1:1)-Endstand.

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Wieder kein Sieg: Luft für Werder und Skripnik wird immer dünner

Quelle: Von Andreas FRANK / PIXATHLON/SID-IMAGES

Bremen. Dennoch wird die Luft für Werder und Trainer Viktor Skripnik im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga immer dünner. Bremen könnte am Sonntag sogar auf einen direkten Abstiegsplatz zurückfallen.

Seit August wartet man nun an der Weser auf einen Erfolg vor eigenem Publikum. Die Gäste hingegen, die das Hinspiel gegen die Norddeutschen mit 2:1 gewonnen hatten, bewiesen erneut ihre Auswärtsstärke. Die Lilien liegen weiter vier Punkte vor Bremen.

Vor 40.396 Zuschauern im fast ausverkauften Weserstadion gingen die Gastgeber durch ein Abstaubertor von Anthony Ujah (33.) in Führung, per Kopfball bereitete Sambou Yatabare diesen Treffer vor. Für den Ausgleich sorgte der Ex-Bremer Sandro Wagner mit einem lässig verwandelten Foulelfmeter (44.). Gäste-Kapitän Aytac Sulu (82.) sorgte mit seinem sechsten Saisontor für die Führung der Gäste, dann rettete Pizarro mit seinem Kopfballtreffer Werder immerhin noch einen Zähler.

Dabei hätten die Gäste die Partie schon in der ersten Halbzeit für sich entscheiden können. Wagner (14.), Konstantin Rausch (22.) und Jerome Gondorf (25.) vergaben klare Einschussmöglichkeiten gegen phasenweise konfuse Bremer, denen man den Druck des Abstiegskampfes anmerkte.

Auch in den Zweikämpfen machten die Hessen den engagierteren Eindruck, der Führungstreffer der Grün-Weißen war ihre einzige nennenswerte Torchance in den ersten 45 Minuten.

Die größten Defizite offenbarten die Platzherren im schnellen Umschaltspiel. Hier wurde der am Sprunggelenk verletzte Mannschaftskapitän Clemens Fritz schmerzlich vermisst. Coach Skripnik war sichtlich unzufrieden und zitierte mehrfach einen seiner Schützlinge zu sich an den Spielfeldrand.

Nach dem Seitenwechsel fiel beiden Teams zunächst in der Offensive wenig ein. Die Bremer reagierten und ersetzten Yatabare in der 58. Minute durch den mehr nach vorn orientierten Ungarn Laszlo Kleinheisler. Was am Spielablauf aber nichts entscheidendes änderte.

In der 68. Minute vergab Ujah die Chance auf sein zweites Tor, Slobodan Rajkovic störte den Stürmer im letzten Moment. Auf der anderen Seite traf Sulu per Kopf, ehe Pizarro nach einem Eckball zur Stelle war.

© 2016 SID

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