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Wissenschaft analysiert Trainerentlassungen: "Punkte und Tore sind kein Kriterium"

Fußball Wissenschaft analysiert Trainerentlassungen: "Punkte und Tore sind kein Kriterium"

Die zahlreichen Trainerwechsel in der Fußball-Bundesliga haben aus wissenschaftlicher Perspektive keinen positiven Einfluss auf die Ergebnisse. Das belegt eine Studie der Universität Münster.

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Wissenschaft analysiert Trainerentlassungen: "Punkte und Tore sind kein Kriterium"

Quelle: FIRO/SID

Köln. Daniel Memmert, Professor am Institut für Sportspielforschung der Deutschen Sporthochschule Köln, bestätigt diese Erkenntnis: "Im Mittel über viele Trainerwechsel hinweg sind die Punkte und Tore kein Kriterium, warum man einen Trainer austauschen sollte", sagte er dem SID.

Fußball sei ein komplexes Spiel mit unzähligen Einflussfaktoren, so Memmert weiter. 40 Prozent aller Tore basierten beispielsweise auf dem Prinzip des Zufalls, dazu kämen unter anderem unkalkulierbare Schiedsrichterentscheidungen. "Die Zeiträume, die genommen werden, um Analysen zur Trainerarbeit zu treffen, sind viel zu gering. Der Tabellenstand ist immer relativ", sagt Memmert.

Ändern muss sich nach Ansicht des Wissenschaftlers vor allem die Erwartungshaltung der Klubs. Der eigene Anspruch werde von den Verantwortlichen häufig etwas zu positiv bewertet, erklärt Memmert: "Es ist immer so, dass der Trainer das schwächste Glied in der Kette ist. Wenn man eine realistische Erwartungshaltung hätte, die vom Verein kommuniziert und intern gelebt wird, hätten wir weniger Entlassungen."

© 2016 SID

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