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Wolfsburg weiter neben der Spur: "...dann kannst du kein Spiel gewinnen"

Fußball Wolfsburg weiter neben der Spur: "...dann kannst du kein Spiel gewinnen"

Der Millionen-Sturm um Mario Gomez erneut zahnlos, wieder kein Heimsieg, die Bilanz in der Jubiläumssaison verheerend: Der VfL Wolfsburg steht nach der 0:1 (0:0)-Pleite gegen Schalke 04 nach elf Spieltagen so schlecht da wie noch nie in seiner 20-jährigen Bundesliga-Geschichte.

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Wolfsburg weiter neben der Spur: "...dann kannst du kein Spiel gewinnen"

Quelle: PIXATHLON/SID

Wolfsburg. Der Trainerwechsel zu Valerien Ismael droht zu verpuffen.

Nationalspieler Gomez schlug nach dem erneut ernüchternden Auftritt Alarm. "Wir hatten heute zwei oder drei Möglichkeiten nach Standards und das war's", sagte der Nationalspieler, der mit seinen Teamkollegen keinen gefährlichen Abschluss auf das Schalke-Tor zustandebrachte, bei Sport1: "Wenn ansonsten in 90 Minuten Bundesliga-Heimspiel so wenig nach vorne kommt, dann kannst du kein Spiel gewinnen."

Neun Punkte und eine Tordifferenz von minus fünf lautet die bittere Zwischenbilanz des selbsternannten Europacup-Kandidaten. Auch die Werte des erst vor zwei Wochen von Sportchef Klaus Allofs zum Chefcoach ernannten Ismael stimmen bislang überhaupt nicht.

Aus vier Bundesliga-Spielen holte der Nachfolger von Dieter Hecking lediglich drei Punkte. Und so rief Allofs am Sonntag öffentlich den Abstiegskampf aus. "Uns fehlt die Brillanz und die Leichtigkeit, die wir noch vor einem Jahr hatten", sagte der Manager im Doppelpass bei Sport1: "Mit neun Punkten sind wir im Abstiegskampf." Ismael sei trotz der schlechten Punkteausbeute die "allerbeste Lösung".

Ismael selbst appellierte derweil an die Einstellung seines Teams. "Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie alles reinwirft, um das Tor zu verhindern", sagte der Trainer über den entscheidenden Treffer von Leon Goretzka (82.): "Das war nicht der Fall. Die Niederlage ist ärgerlich."

Auch Allofs wurmte der erneut unzureichende Auftritt des hochbezahlten VfL-Teams. Er verspüre nun eine "Lage, die den Druck erhöht", sagte der Manager enttäuscht, aber gefasst. Der 59-Jährige sieht sein Team durchaus gewappnet, sich aus dem drohenden Abstiegskampf zu befreien: "Ich sehe nicht das Problem, dass wir eigentlich Schöngeister sind und jetzt arbeiten müssen."

In Ingolstadt am kommenden Samstag muss Wolfsburg dringend punkten. Denn schon jetzt ist mächtig Druck auf dem Kessel.

© 2016 SID

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