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Wunschtrainer Weinzierl stoppt Schalke auf dem Weg zur Champions League

Fußball Wunschtrainer Weinzierl stoppt Schalke auf dem Weg zur Champions League

Ausgerechnet im pikanten Duell mit dem potenziellen neuen Trainer Markus Weinzierl hat Schalke 04 einen entscheidenden Dämpfer für seine Hoffnungen auf die Champions-League-Qualifikation kassiert.

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Wunschtrainer Weinzierl stoppt Schalke auf dem Weg zur Champions League

Quelle: Von Jana LANGE / FIRO/SID-IMAGES

Gelsenkirchen. Die Königsblauen kamen im Rennen um Rang vier nur zu einem 1:1 (0:0) gegen den FC Augsburg, der mit dem Punktgewinn den Klassenerhalt so gut wie perfekt machte und dessen Coach seit Wochen als Nachfolger für den umstrittenen Schalke-Trainer André Breitenreiter gehandelt wird.

Ob sich die Gelsenkirchener wieder mit der Europa League zufriedengeben müssen, entscheidet sich nun im Saisonfinale, wenn die Königsblauen bei 1899 Hoffenheim antreten. Die Chancen sind bei drei Punkten Rückstand auf den Tabellenvierten Borussia Mönchengladbach allerdings nur noch theoretisch. Ob außerdem Wunschtrainer Weinzierl Breitenreiter tatsächlich beerben wird, erscheint nach Gerüchten um Interesse von Borussia Mönchengladbach an dem 41-Jährigen wieder offener.

Klaas-Jan Huntelaar (82.) ließ den Schalker Anhang zwar spät jubeln. Doch konnten die Knappen den Vorsprung nicht über die Zeit bringen und mussten noch den Ausgleich durch Daniel Baier (89.) hinnehmen.

Wie es auf der Schalker Trainerposition weitergeht, hängt auch von den Plänen des künftigen Managers Christian Heidel ab, der im Sommer von Horst Heldt übernimmt. Der noch amtierende Sportvorstand verabschiedete sich bereits von den Fans: "Es war mir eine Ehre, für diesen Verein arbeiten zu dürfen." Klar ist jedenfalls, dass Augsburg den bis 2019 vertraglich gebundenen Weinzierl nicht ohne eine ordentliche Ablöse ziehen lassen wird.

Für finanzielle Planungssicherheit bei den Königsblauen sorgt die Verlängerung des Deals mit Hauptsponsor Gazprom bis 2022, die Clemens Tönnies vor Anpfiff verkündete. Die Fans begrüßten den Aufsichtsratschef allerdings mit einem gellenden Pfeifkonzert und "Tönnies raus!"-Rufen.

Als der Ball vor 62.271 Zuschauern in der ausverkauften Arena endlich rollte, waren die Gastgeber in der ersten Hälfte klar tonangebend, ließen aber gute Chancen zunächst sträflich ungenutzt. Joel Matip (15.) und Max Meyer (28./30.) vergaben, und Huntelaar traf per Freistoß nur den Pfosten (37.). Auf der Gegenseite verpasste Alfred Finnbogason (45.) die Gäste-Führung.

In Schalkes Abwehr kam der lange verletzte Kapitän Benedikt Höwedes auf rechts zu seinem ersten Startelf-Einsatz der Rückrunde. Viel zu tun bekam der Weltmeister zunächst nicht. Beim FCA grassierte das Verletzungspech. Weinzierl hatte kurzfristig seine Startelf umbauen müssen, weil Markus Feulner und Ragnar Klavan ausfielen, bereits in der 32. Minute musste Raul Bobadilla für den angeschlagenen Ja-Cheol Koo aufs Feld.

Der bullige Stürmer sorgte nach dem Seitenwechsel für Alarm in der Schalker Defensive, traf aber nach einem Konter nur den Außenpfosten (48.). Sonst verlegten sich die Gäste weiter auf die Defensivarbeit, Schalke agierte streckenweise sehr passiv, das Spiel wurde bis zur hektischen Schlussphase zerfahrener.

© 2016 SID

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