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Wutausbruch des Tages: Jörg Schmadtke (1. FC Köln)

Fußball Wutausbruch des Tages: Jörg Schmadtke (1. FC Köln)

Jörg Schmadtke war auch nach dem Schlusspfiff noch nicht wieder besänftigt. "Die Ungleichbehandlung kann ich nicht nachvollziehen, das ärgert mich jedes Mal", sagte der Manager des 1. FC Köln nach dem 1:1 bei Werder Bremen, das der 51-Jährige in der 2. Halbzeit aus ungewohnter Perspektive verfolgte.

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Wutausbruch des Tages: Jörg Schmadtke (1. FC Köln)

Quelle: Henning Angerer / PIXATHLON/SID-IMAGES

Bremen. Mit dem Wiederanpfiff setzte sich Schmadtke auf einen grünen Plastiksitz auf der Pressetribüne, anstatt wieder seinen angestammten Platz auf der FC-Bank einzunehmen. Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) hatte den früheren Torwart nach einem Wortgefecht aus dem Innenraum verwiesen.

Schmadtke hatte sich vor allem darüber beschwert, dass sich Winkmann bei dem umstrittenen Elfmeterpfiff zugunsten der Bremer nach einem Zweikampf zwischen FC-Verteidiger Dominique Heintz und Werder-Angreifer Anthony Ujah nicht noch einmal nach der Sicht der Spieler erkundigte. Bei einer Ecke wenige Minuten zuvor hatte der Unparteiische dies getan.

"Wir haben uns unterhalten, der Schiedsrichter meinte, eine Beleidigung vernommen zu haben", sagte Schmadtke zu den Szenen, die sich in der Halbzeitpause abspielten und räumte offen ein, was zu seinem kuriosen Platzverweis führte: "Ich habe den Unparteiischen Eierkopp genannt. Es war nicht richtig, es zu sagen. Im Rheinland, wo ich herkomme, ist das aber keine Beleidigung."

Das fasste Winkmann, der am Niederrhein geboren wurde, offenbar anders auf. Den Elfmeter verschoss der frühere Kölner Ujah übrigens in der 38. Spielminute, für die Tore in dem umkämpften Duell sorgten Bremens Innenverteidiger Jannik Vestergaard (4.) und Kölns Mittelfeldspieler Dusan Svento (79.).

© 2015 SID

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