Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Zweimal Pizarro: Werder erkämpft sich Punkt in wildem 3:3 mit der Hertha

Fußball Zweimal Pizarro: Werder erkämpft sich Punkt in wildem 3:3 mit der Hertha

Werder Bremen hat mit einer beherzten Aufholjagd in einem verrückten Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC die nächste schmerzliche Heimniederlage vermieden. Das Team von Trainer Viktor Skripnik kam am 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga nach zweimaligem Zwei-Tore-Rückstand noch zurück und erkämpfte sich ein 3:3 (0:2).

Voriger Artikel
Schalke und Breitenreiter atmen auf: Sieg in Darmstadt
Nächster Artikel
Messi trifft: Barca setzt sich von Atletico ab - Zwei Platzverweise

Werder erkämpft sich einen Punkt in wildem 3:3 mit der Hertha

Quelle: FIRO/SID

Bremen. Zweifacher Torschütze für die Hanseaten war Stürmer-Oldie Claudio Pizarro (37).

Die Hanseaten warten weiter seit Ende August auf einen Liga-Sieg vor eigenem Publikum, konnten mit dem Unentschieden aber gut leben. Die Berliner verpassten es dagegen, ein Ausrufezeichen hinter Platz drei zu setzen, bleiben aber auf Kurs Europacup.

Vladimir Darida per Fernschuss in der 29. Spielminute und Marvin Plattenhardt (42.) brachten die Gäste vor der Halbzeitpause klar in Führung. Beim 2:0 der Berliner sah Werder-Torwart Felix Wiedwald nicht gut aus, der direkte Freistoß schlug im Torwart-Eck ein.

Nach dem Wechsel überschlugen sich die Ereignisse. Erst sorgte Fin Bartels per Linksschuss nach einem beherzten Antritt für den Anschluss (67.), ehe Salomon Kalou auf 3:1 für Berlin stellte. Dann schlug Werder durch zwei Treffer von Pizarro (75., Foulelfmeter/77.) zurück.

"Wenn wir mutig auftreten, können wir jeden Gegner schlagen", hatte Werder-Kapitän Clemens Fritz nach dem 3:1 zum Rückrundenauftakt bei Schalke 04 gesagt und einen forschen Auftritt angekündigt. Doch zu Beginn war die Hertha klar Herr im fremden Hause. Über die offensiven Außenverteidiger Mitchell Weiser und Plattenhardt übten die Hauptstädter viel Druck aus.

Doch Werder hielt dem Wirbel der Berliner in der Anfangsviertelstunde auch dank Papy Djilobodji stand. Der Winter-Zugang vom FC Chelsea bildete mit Jannik Vestergaard eine zunächst belastbare Innenverteidigung und leitete zudem die erste Werder-Chance durch Florian Grillitsch ein (13.), die Bremer waren nun besser drin.

Sieben Minuten später die Großchance zur Führung. Levin Öztunali arbeitete sich über die rechte Seite durch und legte auf Grillitsch ab, der Rune Jarstein im Hertha-Tor erstmals in Gefahr brachte. Die Berliner nahmen anschließend das Tempo raus - und schlugen noch vor dem Wechsel eiskalt und mit Klasse zu. Vor dem 2:0 klatschte auch noch eine Flanke von Darida an die Latte (31.).

Skripnik, der noch auf 2,5-Millionen-Zugang Sambou Yatabaré verzichtete, hoffte nach dem Wechsel auf eine Reaktion seiner Mannschaft und brachte Fin Bartels für Öztunali. Doch die wenig inspirierte Werder-Offensive um Claudio Pizarro prallte zunächst immer wieder an der gut gestaffelten Hertha-Defensive ab, erst Anthony Ujah sorgte per Fernschuss mal für Torgefahr (60.). Dann überschlugen sich die Ereignisse in einer wilden Schlussphase - mit Happy End für den SV Werder.

Werder hatte in Djilobodji und Bartels seine besten Akteure, bei den Gäste überzeugten Weiser und Darida.

© 2016 SID

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichtenticker
EC Hannover Indians siegt gegen Ice Fighters Leipzig

Auch ohne den erkrankten Coach Fred Carroll kam der EC Hannover Indians auf heimischem Eis zu einem 4:0 (0:0, 3:0, 1:0)-Sieg gegen die Ice Fighters Leipzig.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
28. September 2016 - Norbert Fettback in HAZ-Laufpass

Es war ein interessantes Fernduell. Für Gwendolyn Mewes, die das „Laufpass“-Ranking nahezu uneinholbar anführt, ist in Berlin nach zehn Kilometern eine Zeit von 41:24 Minuten gestoppt worden.

mehr