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BVB ist zum Siegen verdammt

Champions League BVB ist zum Siegen verdammt

Nach den Patzern in der Bundesliga hoffen Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 in der Champions League auf Erfolgserlebnisse. Allerdings hat der BVB weiterhin personelle Sorgen. Bei Schalke fällt Torhüter Hildebrand aus.

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Keine Zeit für trübe Gedanken: Nach der Niederlage gegen die Bayern konzentriert man sich in Dortmund auf Neapel.

Quelle: dpa

Dortmund/Bukarest. Nach der ernüchternden Niederlage im Bundesliga-Gipfel stemmt sich Borussia Dortmund in der Champions League gegen das frühe Aus, der FC Schalke kann indes den Einzug in die nächste Runde vorzeitig perfekt machen. In der Partie gegen den SSC Neapel am Dienstag benötigt der BVB (6 Punkte) wegen der ungünstigen Tabellenkonstellation dringend einen Erfolg gegen die Italiener (9), um im Rennen zu bleiben. Die Schalker hingegen hätten selbst im Falle des Misserfolges im Spiel bei Steaua Bukarest (jeweils 20.45 Uhr/Sky) immer noch die Chance, am letzten Spieltag gegen den FC Basel das Achtelfinale zu erreichen.

Ungeachtet der kniffligen Ausgangslage setzt Borussen-Coach Jürgen Klopp nach drei Pflichtspielpleiten auf einen normalen Umgang mit seinen Profis: „Ich werde nun nicht den Druck erhöhen, indem ich sage, davon hängt die ganze Saison ab. Wir versuchen alles, um uns ein Endspiel in Marseille zu verschaffen.“ Die Schlappe gegen den FC Bayern soll keinen Einfluss auf das Spiel gegen Neapel haben. „Wir sind nicht so schnell von unserem selbstbewussten Weg abzubringen“, sagte Klopp. Und auch für Sokratis ist die Partie „abgehakt“. „Wir sind total programmiert auf Sieg“, meinte der Verteidiger. Präsident Reinhard Rauball ist zuversichtlich, dass seinem Club ein weiterer Rückschlag erspart bleibt: „Ich habe großes Vertrauen in das Team und seine mentale Stärke, mit dieser Situation umgehen zu können.“

An Motivation dürfte es ohnehin nicht mangeln. Denn nach dem denkwürdigen 1:2 in Neapel, wo Trainer Klopp nach einem Wutanfall auf die Tribüne verbannt und Torwart Roman Weidenfeller des Feldes verwiesen worden war, brennen alle Borussen auf Revanche. „Wir können dieses Spiel gewinnen, wenn die Jungs alles aus sich rausholen. Und wir werden dieses Spiel gewinnen, weil die Jungs alles aus sich rausholen“, versprach Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Mehr noch als im Kräftemessen mit dem FC Bayern herrscht in der Abwehr Personalnot. Denn der nur drei Tage nach seiner Verpflichtung in die Startelf beorderte Manuel Friedrich darf in der Champions League nicht eingesetzt werden. Damit wird Klopp erneut zu Umbauarbeiten gezwungen. Gut möglich, dass Sven Bender auf die Position des Innenverteidigers rückt. Zudem ist nicht auszuschließen, dass der nach seiner Hüftoperation gegen München erstmals wieder eingewechselte Lukasz Piszczek helfen kann. „Wenn wir ihn brauchen, ist er da“, kommentierte Klopp, für den auch Sebastian Kehl eine Option ist. „Seine Erfahrung könnte man morgen ganz gut gebrauchen“, meinte er am Montagabend.

Ein Finale gegen Basel ist für Horst Heldt eine unangenehme Vorstellung. „Das sollten wir vermeiden und dafür brauchen wir einen Sieg in Bukarest“, sagte der Manager des FC Schalke 04 vor der Partie in Rumänien. Allerdings muss der Bundesliga-Sechste auf Timo Hildebrand verzichten. Der Torhüter fällt wegen einer beim 3:3 in Frankfurt erlittenen Hüftprellung aus. Dafür soll Ralf Fährmann sein Champions-League-Debüt in dieser Saison feiern. Fährmann kam in dieser Saison nur in der Partie bei Eintracht Braunschweig (3:2) am 19. Oktober zum Einsatz und fiebert seinem Auftritt entgegen. „Ich freue mich riesig auf das Spiel und bin sehr positiv gestimmt. Ich sehe das als Chance, die ich versuche zu nutzen“, sagte er am Montag vor dem Abschlusstraining in der National Arena.

Nach der Achterbahnfahrt beim Remis in Frankfurt machen zumindest das 3:0 im Hinspiel gegen Bukarest und die gute Auswärtsbilanz in der Königsklasse Mut für die schwierige Mission. Erst am 4. Spieltag kassierte die Elf von Trainer Jens Keller beim Tabellenführer FC Chelsea (0:3) die erste Pleite nach zuvor sechs Spielen in der Fremde ohne Niederlage (vier Siege, zwei Remis). Allerdings war der Ärger über das Remis in Frankfurt noch nicht verraucht. Insbesondere bei Benedikt Höwedes saß der Stachel tief: „Es ist vielleicht ganz gut, dass wir so eine Begegnung direkt abhaken und nach vorne schauen können“, sagte der Schalker Kapitän.

Unabhängig vom Torwart-Wechsel wird Trainer Jens Keller seine Elf verändern. Dennis Aogo wird wohl wieder in die Abwehr rücken, Roman Neustädter eine Chance im Mittelfeld erhalten. Zumindest eine andere Einstellung sollte die Revierelf gegen das Team des ehemaligen Bundesliga-Profis Laurentiu Reghecampf an den Tag legen. Immerhin konnte Steaua am Wochenende auch kein Selbstvertrauen tanken, im Auswärtsspiel bei Pandurii Targu Jiu gab es nur ein 1:1.

dpa

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