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„Ewiger“ BVB-Reservist Feulner glänzt mit Hattrick

DFB-Pokal „Ewiger“ BVB-Reservist Feulner glänzt mit Hattrick

Bei Meister Borussia Dortmund war er Dauerreservist, in seiner fränkischen Heimat scheint Markus Feulner so richtig aufzublühen. Den 1. FC Nürnberg schoss er mit seinem Hattrick in Bielefeld fast im Alleingang in die zweite DFB-Pokalrunde.

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Markus Feulner hat gegen Bielefeld drei Treffer erzielt.

Quelle: dpa

Bielefeld. Das 150.000-Euro-Schnäppchen Markus Feulner war sein Geld mehr als wert. Mit bestechender Technik gestaltete der Dauerreservist des deutschen Fußballmeisters Borussia Dortmund sein Pflichtspieldebüt beim 1. FC Nürnberg zu einem Premierenauftritt par excellence. „Ich hatte ja lange Zeit zu trainieren und zu üben“ - mit verschmitzter Bescheidenheit kommentierte der 29-Jährige seinen Hattrick, mit dem er den „Club“ beim 5:1 (3:1) als Gast von Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld fast im Alleingang in die zweite DFB-Pokalrunde schoss.

Gerade einmal 24 Minuten durfte sich Feulner beim BVB in der Titelsaison 2010/2011 auf dem Platz tummeln. Vor 12 705 Zuschauern in der Bielefelder SchücoArena benötigte er lediglich 14 Minuten, um nach dem 0:1 durch Tim Jerat (15.) dreimal eiskalt zuzuschlagen. „Wenn es so klappt, ist das natürlich ein Traum“, sagte der gebürtige Oberfranke Feulner über seinen „Dreierpack“ in der 26., 35. und 39. Minute und ließ seinen neuen Trainer Dieter Hecking mit der Zunge schnalzen: „Er ist eine tolle Verstärkung - aber er kann noch mehr.“

Im Scherz brachte der „Club“-Coach seinen Neuen, der für Bayern München, den 1. FC Köln, Mainz 05 und den BVB 83 Erstligaeinsätze absolvierte und dabei fünf Treffer erzielte, in Zugzwang: „Ich erwarte, dass er beim Bundesligaauftakt in Berlin vier Tore schießt.“ Doch Hecking wurde schnell wieder sachlich und analysierte Feulners Vorbereitungsleistungen mit allergrößtem Respekt: „Er hat angedeutet, was wir von ihm in der neuen Saison erwarten können.“

Und das ist nicht wenig: Hecking will sich mit seiner neu formierten Mannschaft, in der die bisherigen Leistungsträger Ilkay Gündogan (Dortmund), Mehmet Ekici (Werder Bremen) und Julian Schieber (VfB Stuttgart) zumindest bei den Ostwestfalen nicht vermisst wurden, am BVB orientieren: „Wir wollen ähnlich spielen wie Dortmund.“

In Bielefeld war noch Sand im Getriebe, doch je länger die unterhaltsame Partie dauerte, desto klarer wurde der Zwei-Klassen-Unterschied beim dritten Nürnberger Sieg im vierten Pokalspiel gegen die Arminia, die zuletzt 2005 und 2006 zweimal nacheinander das Halbfinale erreicht hatte. Robert Mak (64.) und Tomas Pekhart (71.), tschechischer Neuling von Sparta Prag, machten den Klassenunterschied auch im Ergebnis deutlich sichtbar.

dpa

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