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Freiburg setzt sich von Braunschweig ab

Eintracht verliert zu Hause 0:1 Freiburg setzt sich von Braunschweig ab

Der SC Freiburg hat sich durch den zweiten Saisonsieg ein wenig von Eintracht Braunschweig abgesetzt. Der Europapokal-Teilnehmer gewann am Sonnabend beim zuletzt zweimal ungeschlagenen Aufsteiger etwas glücklich mit 1:0 (0:0) und liegt in der Tabelle der Fußball-Bundesliga nun drei Punkte vor den Braunschweigern auf dem Relegationsplatz.

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0:1 im eigenen Stadion: Braunschweigs Domi Kumbela fasst sich an den Kopf.

Quelle: dpa

Braunschweig. Gelson Fernandes (52. Minute) traf vor 21.180 Zuschauern im Stadion an der Hamburger Straße zum umjubelten Siegtreffer. In der ersten Bundesligapartie der beiden Teams gegeneinander zeigten die Eintracht und der Sportclub selten Erstliganiveau. Die Begegnung war geprägt von vielen Fehlpässen und Stoppfehlern. Kämpferischer Einsatz und hohe Laufbereitschaft dominierten die Partie der beiden Abstiegskandidaten.

Passend dazu musste Torsten Lieberknecht nach einem erneut emotionalen Auftritt auf die Tribüne. Der Braunschweiger Coach ärgerte sich derart nach dem 0:1, dass er zu laut protestierte und von Schiedsrichter Wolfang Stark aus dem Innenraum verwiesen wurde.

Die Braunschweiger hatten in der ersten Halbzeit so viel Ballbesitz wie in keinem anderen Spiel bisher. Gegen die defensiv und abwartend spielenden Freiburger fand sich die sonst genauso spielende Eintracht in einer neuen Situation wieder. Nach dem Tor von Fernandes änderte sich das. Die Braunschweiger wirkten zusehends verunsichert und wurden immer schwächer.

Die Gastgeber erarbeiteten sich nur anfangs einige ordentliche Chancen, vor allem beim Schuss von Omar Elabdellaoui (21.) und bei dem Kopfball von Ermin Bicakcic (22.) hatten die Freiburger Glück. Sehenswerte Kombinationen, die für Gefahr im Freiburger Strafraum sorgten, waren dennoch die Ausnahme.

Für Unruhe sorgte am ehesten Karim Bellarabi. Der von Bayer Leverkusen ausgeliehene Angreifer, der zuletzt in Hannover wegen Adduktorenproblemen gefehlt hatte, überzeugte mit seiner Schnelligkeit, verpasste jedoch oft den richtigen Moment für ein Abspiel.

Die Abwehr des Aufsteigers hatte anfangs einen ruhigen Nachmittag. Die Gäste kamen lange Zeit fast überhaupt nicht in den Eintracht-Strafraum. Die besseren Chancen besaßen sie aber trotzdem. Der Kopfball von Nicolas Höfler (26.) landete in der ersten Halbzeit nur an der Latte, ehe Fernandes kurz nach dem Wechsel einen schönen Pass von Oliver Sorg eiskalt ins Tor schoss. Die Braunschweiger Abwehr hatte ihn dabei nicht belästigt.

Die Freiburger Stärken lagen vor allem im Zweikampfverhalten. Mit großen Einsatz warfen sich die Gäste den Braunschweigern entgegen. Spielerische Elemente zeigten sie dann in der zweiten Halbzeit, als sie immer besser ins Spiel fanden.

dpa

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