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Mehr als 40 Verletzte bei Fußball-Krawallen

Gewalt im Stadion Mehr als 40 Verletzte bei Fußball-Krawallen

Der Fußball wird sein Krawallproblem einfach nicht los. Auch am Wochenende kam es am Rande mehrerer Spiele zu Ausschreitungen. Mehr als 40 Menschen wurden dabei verletzt, eine Reihe von Randalierern wurde festgenommen.

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Die heftigsten Ausschreitungen gab es am Wochenende rund um die Partie in der 3. Liga zwischen RB Leipzig und Hansa Rostock.

Quelle: dpa

Hamburg. Die heftigsten Ausschreitungen gab es rund um die Partie in der 3. Liga zwischen RB Leipzig und Hansa Rostock (1:2). Kurz vor dem Anpfiff wurden Polizisten von Hansa-Anhängern mit Flaschen und pyrotechnischen Gegenständen beworfen. Insgesamt wurden 22 Polizisten leicht verletzt, 17 von ihnen erlitten ein Knalltrauma. Vier Fans wurden vorläufig festgenommen, wie die Leipziger Polizei bekanntgab.

Zu Auseinandersetzungen war es auch in den Eingangsbereichen des Stadions gekommen. Etwa 200 Rostocker hatten versucht, sich ohne Einlasskontrolle Zutritt zu verschaffen – solche Szenen gab es auch Anfang November vor dem Anpfiff zum Erstliga-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig. In Leipzig wurde ein Eingangstor schwer beschädigt und Sicherheitskräfte angegriffen. „Die massiven Störungen und die Erstürmung des Stadions war nur durch den Einsatz starker Polizeikräfte und den Einsatz von Reizstoffen zu verhindern“, teilte die Leipziger Polizei mit. Während des Spiels und beim Abmarsch sei es jedoch zu keinen weiteren nennenswerten Vorkommnissen gekommen.

Bereits am Freitag hatten rund 140 gewaltbereite Fußballfans rund um das Oberligaspiel zwischen dem SSV Reutlingen und der 2. Mannschaft des Karlsruher SC (2:2) für Ausschreitungen gesorgt. Nach Angaben der Polizei wurden dabei vier Personen, darunter ein Polizist, verletzt. Festnahmen gab es keine, für weitere Ermittlungen wurden allerdings die Personalien mehrerer mutmaßlicher Randalierer aufgenommen.

Brutal ging es auch rund um die Oberligapartie zwischen dem 1. FC Magdeburg und 1. FC Lok Leipzig (3:1) zu, bei den Ausschreitungen wurden elf Polizisten und eine unbekannte Anzahl von Anhängern verletzt. Laut Mitteilung der Polizei wurden 15 Strafverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruchs und Körperverletzungen eingeleitet. Sechs Magdeburger Fans seien festgenommen worden. Die Polizei und Ordner verhinderten während des Spiels mit Einsatz von Pfefferspray den Sturm des Gästeblocks durch Magdeburg-Anhänger. Die Partie war wegen Zündens von Feuerwerkskörpern zweimal unterbrochen.

Und auch beim Zweitligaspiel 
1. FC Kaiserslautern gegen Union Berlin (3:0) gab es mehrere verletzte Bundespolizisten. Nach ihrer Ankunft in der Hauptstadt sei bei 193 Union-Fans die Identität festgestellt worden, teilte die Bundespolizei mit. Auch Bahnmitarbeiter sind demnach angriffen worden.

dpa

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Beim Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig (0:0) hatte es zahlreiche Ausschreitungen gegeben.

Nach den Ausschreitungen beim Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig (0:0) fürchtet die Polizei auch für das Rückspiel im April erneute Randale. «Da wird es reichlich Gesprächsbedarf geben», sagte Sprecher Martin Ackert von der Bundespolizei in Hannover am Montag.

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