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Neuer-Wechsel von Schalke zu Bayern ist offiziell

4-Jahres-Vertrag Neuer-Wechsel von Schalke zu Bayern ist offiziell

Der Wechsel von Fußball-Nationaltorwart Manuel Neuer vom FC Schalke 04 zu Bayern München ist perfekt. Nach Angaben des Internetportals „kicker.de“ soll Neuer einen Vierjahresvertrag beim deutschen Rekordmeister erhalten.

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Quelle: dpa

Der Millionen-Transfer von Manuel Neuer von Schalke zum FC Bayern ist perfekt - in den kommenden fünf Jahren wird der Fußball-Nationaltorhüter seine Paraden im Trikot des deutschen Rekordmeisters zeigen. Die Verantwortlichen des DFB-Pokalsiegers stimmten nach einer wochenlangen Hängepartie dem sofortigen Wechsel des 25-Jährigen nach München zu.

„Ich freue mich riesig auf die große und spannende Herausforderung beim FC Bayern“, sagte Neuer, der sich nun endlich ganz auf den Saison-Endspurt mit der deutschen Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation an diesem Freitag in Österreich und vier Tage später in Aserbaidschan konzentrieren kann. Nach der Rückkehr aus Baku am kommenden Mittwoch soll Neuer nach der sportmedizinischen Untersuchung einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2016 bei den Bayern unterzeichnen.

Ringen um Manuel Neuer - Sie haben keine Berechtigung dieses Objekt zu betrachten.

In München wird Neuer neben vielen Nationalmannschaftskollegen auch einen alten Bekannten aus Schalker Tagen wiedersehen. Die Bayern machten am Mittwoch auch noch den Wechsel des Brasilianers Rafinha perfekt. Der 25 Jahre alte Abwehrspieler unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis 2014. „Ich freue mich sehr, dass der Wechsel geklappt hat und ich wieder in der Bundesliga spielen kann“, sagte Rafinha, der von 2005 bis 2010 für den FC Schalke gespielt hatte, ehe er nach Italien wechselte. Die Ablösesumme an den FC Genua soll etwas über fünf Millionen Euro betragen.

Seinen Wechsel zu den Bayern kommentierte auch Neuer erfreut. „Viele Kollegen aus der Nationalmannschaft werden jetzt meine Mitspieler in München. Daher werde ich kein Neuland betreten und mich sicherlich schnell eingewöhnen“. Am Donnerstag soll er sich bei der DFB-Pressekonferenz in Wien auch zu seinem neuen Arbeitgeber und seinen Zielen bei den Münchnern äußern.

Diese greifen für Neuer tief in die Tasche. Mit Zusatzzahlungen bei sportlichen Erfolgen in den kommenden Jahren soll Schalke bis zu 25 Millionen Euro erhalten. Im kommenden Jahr hätte Neuer nach Auslaufen seines Kontraktes ablösefrei den Verein verlassen können.

„Der FC Bayern ist sehr glücklich darüber, mit Manuel Neuer nicht nur die Nummer eins der deutschen Nationalmannschaft, sondern auch einen der weltbesten Torhüter langfristig verpflichtet zu haben“, kommentierte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge den Königstransfer des Bundesliga-Krösus schon in diesem Sommer.

Ralf Fährmann wird Neuer-Nachfolge beim S04 antreten

Schalke trennte sich schweren Herzens vom Eigengewächs Neuer, der über 20 Jahre dem Club angehörte und von vielen Experten inzwischen für den weltbesten Torhüter gehalten wird. „Dieser Entschluss ist allen beteiligten Verantwortlichen unseres Vereins sehr schwer gefallen, denn mit Manuel Neuer verliert der Club einen in jeder Hinsicht herausragenden Spieler“, sagte Schalkes Manager Horst Heldt. Das Angebot der Bayern sei jedoch „unter den gegebenen Umständen die beste Lösung“ gewesen.

Die Schalker konnten direkt einen Nachfolger für ihre verlorene Nummer 1 präsentieren. Ralf Fährmann kehrt ablösefrei vom Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt zu den Königsblauen zurück. Der 22-Jährige erhält einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2015. „Ralf Fährmann ist ein sehr talentierter Schlussmann, dessen sportliche Entwicklung längst noch nicht abgeschlossen ist“, betonte Heldt.

Im Quartier der Nationalmannschaft wurde das grüne Licht des FC Schalke für Neuers lange erwarteten Wechsel ebenfalls erfreut aufgenommen. Bundestrainer Joachim Löw kommt die Entscheidung vor den Punktspielen in Österreich und Aserbaidschan wie gerufen. Für alle Beteiligten sei „eine frühzeitige Entscheidung“ natürlich gut, hatte der Bundestrainer schon vor dem Vollzug geäußert. Neuer hatte dem DFB-Chefcoach versichert, dass er unabhängig von dem Rummel um seine sportliche Zukunft „keine Probleme mit der Konzentration“ habe.

dpa

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