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SC Langenhagen ist allein unter Fremden

Oberliga SC Langenhagen ist allein unter Fremden

Es ist einsam geworden um den Fußball-Oberligisten SC Langenhagen. Arminia Hannover und der SV Ramlingen/Ehlershausen haben den Klassenerhalt in der abgelaufenen Saison nicht geschafft.

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SCL-Spieler Ertan Ametovski behauptet den Ball gegen Sebastian Terdenge von SV Eintracht Nordhorn.

Quelle: Zur Nieden (Archivbild)

Langenhagen. Der TSV Havelse ist durch die Hintertür in der Regionalliga geblieben, und in der Landesliga zog der 1. FC Wunstorf im Titel-Zweikampf mit dem VfL Bückeburg den Kürzeren.

Doch dieses Alleinstellungsmerkmal in der Region Hannover hat für den Klub, der sich hinter 96 und den Havelsern als eindeutige Nummer 3 fühlen darf, auch seine Schattenseiten. Die fehlenden Derbys dürften sich negativ auf die Zuschauerresonanz auswirken. Und so gilt der Blick der Verantwortlichen um Ligaobmann Wolfgang Lange wie schon in den vergangenen beiden Jahren zunächst einmal der angespannten Finanzlage. „Wir müssen sparen, was keine Schande ist“, sagt Lange, der sich an diese Situation inzwischen schon gewöhnt hat. „Ich bin jetzt seit drei Jahren in Langenhagen, und in jedem Jahr wurden wir seitdem für tot erklärt. Aber dann haben wir es doch immer wieder irgendwie geschafft. Und das wollen wir auch diesmal hinkriegen.“

In dieser Saison muss der SCL „nur“ den letzten Platz vermeiden, um die weitere Oberliga-Zugehörigkeit zu sichern. Die Formel dazu hat Lange auch parat: 6+6+6=Klassenerhalt. „Unser Etat reicht für einen 18er-Kader – bestehend aus sechs Korsettstangen, sechs gestandenen Oberligaspielern und sechs Talenten“, verrät der Ligaobmann, der besonders froh darüber ist, kürzlich mit Michael Habryka noch die letzte fehlende Position in der Rubrik Korsettstangen besetzt zu haben. Der inzwischen 29-jährige ehemalige Jugendnationalspieler, der beim VfL Wolfsburg zu vier Bundesligaeinsätzen kam, soll die Nachwuchskräfte auf dem Rasen führen.

Auf Habrykas vorangegangenen Klub, den TSV Havelse, sind sie in Langenhagen derzeit allerdings nicht allzu gut zu sprechen. Denn ausgerechnet der Regionalligist, bei dem der ehemalige SCL-Manager Stefan Pralle die Fäden in der Hand hält, lockte vier der stärksten Akteure der vergangenen Saison nach Garbsen. Lange nennt zwar keine Namen. Doch wenn er davon spricht, dass „die Kronjuwelen weg sind“, dann ist klar, dass er damit die zum TSV gewechselten Daniel Hintzke, Marco Hansmann, Niklas Tasky und Florian Bertalan meint. Mit ihnen – heißt es zumindest in Langenhagen – hätte der SCL sogar ein Wörtchen um die Vergabe der fünf Aufstiegsplätze mitsprechen können.

Doch jetzt werden die Ziele vorsichtiger formuliert. „Wir werden einen Teufel tun, uns mit Mannschaften wie Oldenburg, Cloppenburg oder Rehden zu messen, die um den Aufstieg spielen“, sagt Lange. Er hofft stattdessen, dass junge und unverbrauchte Spieler wie der aus dem 96-Nachwuchs stammende Matthias Braczkowski oder der vom TuS Garbsen kommende Christian Kolter die Lücken schließen können, die die Abgänge gerissen haben. Sorgen soll dafür einmal mehr Trainer Hilger Wirtz. Denn der 46-Jährige hat in den vergangenen drei Jahren beim SCL und zuvor schon bei Arminia Hannover bewiesen, dass er ausgezeichnet mit jungen Leuten arbeiten kann. Ob es weiterhin klappt, wird sich schon am Mittwochabend
(19 Uhr) im Niedersachsenpokal beim Landesligisten TSV Burgdorf zeigen.

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