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TSV Havelse plant erfolgreiche Saison

Regionalliga TSV Havelse plant erfolgreiche Saison

Der TSV Havelse kann in der Fußball-Regionalliga nicht absteigen – ein Glücksfall! Nun will der Verein die Zeit nutzen, ein Regionalligaumfeld zu schaffen.

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Eins plus eins macht zwei: Trainer Andre Breitenreiter kann in Havelse ohne Abstiegssorgen arbeiten und will mit seiner jungen Mannschaft gerade deshalb erfolgreich sein.

Quelle: Florian Petrow

Havelse. Es ist ein Glücksfall. An diesem Ausdruck kommt Stefan Pralle einfach nicht vorbei, auch wenn sich der Manager des TSV Havelse hinterherzuschicken beeilt, dass die sportliche Leistung der Mannschaft in der vergangenen Rückrunde absolut gar nichts mit Glück zu tun gehabt habe. Doch die Folgen des verspäteten Klassenerhalts in der Fußball-Regionalliga, der für die sportlich abgestiegenen Garbsener erst am 1. Juli am „grünen Tisch“ besiegelt wurde, sind für Pralle einfach nur mit diesem Begriff zu beschreiben. Denn wenn für seinen Klub am Sonntag (14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die Reserve von Energie Cottbus die zweite Saison in der 4. Liga beginnt, dann steht der Klassenerhalt diesmal bereits vor dem Anpfiff fest.

Die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die Anzahl der Regionalligen vom Sommer 2012 an von drei auf fünf zu erhöhen, hat eine kuriose Auswirkung: Es wird in dieser Saison keinen Absteiger in die Oberliga geben. „Solch eine Zweijahresgarantie zu bekommen, ist schon eine besondere Situation“, meint Pralle, der sie zugleich als große Chance wertet. „Wir können uns schon jetzt in Hinblick auf die übernächste Saison weiterentwickeln. Und das ist auch nötig, weil wir von unseren Strukturen und den Rahmenbedingungen her eigentlich noch gar kein Regionalligist sind.“

Was der TSV-Manager damit meint, versucht er mit einigen Zahlen zu verdeutlichen. Der Etat der Havelser habe in der vergangenen Saison bei 375.000 Euro gelegen. Für die kommende Spielzeit werden es sogar noch knapp 25 000 Euro weniger sein. „Wenn man dann weiß, dass der durchschnittliche Etat der Regionalligisten in der vergangenen Saison bei 2,4 Millionen Euro lag und der SV Meppen in der Oberliga mit 650.000 Euro den Aufstieg geschafft hat, dann wird klar, dass das für uns auf Dauer nicht gutgehen kann“, sagt Pralle.

Ausdruck der begrenzten finanziellen Möglichkeiten des ehemaligen Zweitligisten sind auch die Neuzugänge, deren Zahl durch die gestrige Verpflichtung des ehemaligen 96-Jugendspielers Ali Moslehe (zuletzt SV Elversberg) auf neun gestiegen ist. Acht von ihnen sind – zum Teil deutlich – unter 25 Jahre alt. Und der neunte, der 26-jährige Florian Bertalan, soll dem TSV nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Marketingabteilung weiterhelfen. „Die Spieler bekommen bei uns maximal 400 Euro, da müssen wir uns schon in der Region nach Talenten umschauen“, sagt Pralle. Daher sei es auch „kein Zufall“, dass mit Bertalan, Niklas Tasky, Marco Hansmann und Daniel Hintzke gleich vier Zugänge vom SC Langenhagen kommen, dem einzigen verbliebenen Oberligisten aus der Region.

Das Hauptziel für die kommenden Monate besteht also darin, die Möglichkeiten im Umfeld zu verbessern, um nachhaltig mehr Qualität in die Mannschaft zu bekommen. Doch das bedeute keineswegs, dass die Havelser keine sportlichen Ziele für diese Saison hätten. Dafür steht schon deren Coach Andre Breitenreiter. „Andre ist ein erfolgsbesessener Trainer, der in der Lage ist, eine Mannschaft zu formen“, sagt Pralle. „Wir werden also schon versuchen, sportlich attraktiv zu sein und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herzustellen.“ Einen ersten Anhaltspunkt könnte in dieser Hinsicht schon die 1. Runde des Landespokals liefern. In der muss der TSV am Mittwoch (19.30 Uhr) beim BV Cloppenburg antreten – einem überaus ambitionierten Oberligisten.

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