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HSV stoppt seinen Negativtrend

25. Spieltag HSV stoppt seinen Negativtrend

Am 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga wird das Rennen um die Champions-League-Plätze spannender: Bayern wahrt seinen Vorsprung, Schalke 04 und der VfL Wolfsburg konnten Siege verbuchen. Am Tabellenende musste Hoffenheims neuer Coach Julian Nagelsmann eine 1:5-Pleite in Stuttgart erleben.

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Nicht zufrieden: Bayern-Coach Pep Guardiola nach dem 0:0 gegen Dortmund.

Quelle: dpa

Nicolai Müller schießt den HSV zum Sieg

Der Hamburger SV hat mit dem ersten Heimsieg seit sechs Jahren gegen Angstgegner Hertha BSC den Negativtrend gestoppt. Nicolai Müller (58./75. Minute) sorgte mit seinem Tore-Doppelpack für das verdiente 2:0 (0:0) gegen lange Zeit zu verhaltene Berliner. Die Hanseaten kletterten somit am Sonntag auf den zehnten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga und konnten die größte Sorge vor einem erneuten Abstiegskampf vorläufig vertreiben.

Für die Hamburger waren die Müller-Tore vor 46 136 Zuschauern die ersten Treffer gegen Berlin nach fünf Spielen ohne Erfolgserlebnis. Die Hertha bleibt trotz der zweiten Rückrundenniederlage auf dem dritten Platz. In Champions-League-Form spielte der Hauptstadt-Club aber nicht. Das dünne Punkte-Polster konnte man vor den Verfolgern nicht vergrößern und steht am kommenden Freitag im Heimspiel gegen den Vierten Schalke 04 unter größerem Druck.

Darmstadt entführt einen Punkt aus Mainz

Der FSV Mainz 05 hat den Sprung auf einen Champions-League-Platz verpasst. Vier Tage nach dem überraschenden 2:1 beim Tabellenführer Bayern München mussten sich die Mainzer am Sonntag in der Fußball -Bundesliga mit einem 0:0 gegen Aufsteiger Darmstadt 98 begnügen. Allerdings mussten die Gastgeber über eine halbe Stunde in Unterzahl spielen. Giulio Donati (57.) sah die Rote Karte. Insgesamt war das Remis leistungsgerecht. Mainz ist trotz des Unentschiedens als Tabellenfünfter weiter auf Kurs Europa, die Darmstädter haben auf Rang 15 zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Keine Tore im Spitzenspiel

Hohes Tempo, viele Chancen - aber leider keine Tore. Im einem sehenswerten Branchengipfel hat der FC Bayern den Angriff des Dauerrivalen Borussia Dortmund abgewehrt, aber eine Vorentscheidung im Bundesliga-Titelkampf verpasst. Mit dem 0:0 bei Dauerrivalen wahrte das Team von Trainer Pep Guardiola den Fünf-Punkte-Abstand auf den Tabellenzweiten BVB. Drei Tage nach der überraschenden 1:2-Heimschlappe gegen Mainz ersparten sich die Münchner einen weiteren Rückschlag und untermauerten mit einem starken Vorstellung ihren Titelanspruch. Die Dortmunder, denen am Ende die Puste ausging, durften sich mit dem Remis gut bedient fühlen.

Im Vergleich zu den vergangenen Partien am Mittwoch, als zahlreiche Stammkräfte hüben wie drüben geschont worden waren, nahmen beide Trainer mehrere Veränderungen vor. BVB-Coach Thomas Tuchel beorderte sechs neue, sein Gegenüber Pep Guardiola immerhin fünf neue Profis in die Startformation. Der von vielen befürchtete Rasenschach auf hohem Niveau blieb den Zuschauern von Beginn an erspart. Beide Teams waren um viel Ballbesitz und schnellen Spielaufbau bemüht. Folgerichtig entwickelte sich vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw ein echtes Spitzenspiel auf Augenhöhe mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten.

Glücklicher Sieg für Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg hat mit dem glücklichen 2:1 (2:1) gegen Borussia Mönchengladbach einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um die Europapokal-Qualifikation errungen. Gegen den Lieblingsgegner und direkten Konkurrenten blieb der Vizemeister dank der Tore von Julian Draxler (15. Minute) und Max Kruse (17.) auch im elften Heimspiel in Serie ungeschlagen.

Für die spielerisch überlegenden Gäste war das zwölfte Saisontor Raffaels (23.) zu wenig. Das Team von Trainer Andre Schubert wartet nunmehr seit gut zwölf Jahren auf einen Sieg in Wolfsburg und hat mit 39 Punkten nur noch zwei Zähler Vorsprung vor den Niedersachsen, die auf Platz sieben kletterten.

Irres 3:3 in Augsburg

In einem irren Duell hat Bayer Leverkusen dank einer Leistungssteigerung seine vierte Niederlage in der Fußball-Bundesliga nacheinander abgewendet und selbst dem Augsburger Drei-Tore-Mann Ja-Cheol Koo die Show gestohlen. Mit einem verwandelten Handelfmeter rettete Hakan Calhanoglu (90.+3) der lange Zeit erschreckend harmlosen Werkself in einer nach dem 0:3-Rückstand längst verloren geglaubten Partie zumindest noch einen Zähler. Es war das erste Mal, das Leverkusen nach einem solchen Handicap noch punktete.

Koo (5. Minute/44./57.) hatte die Fuggerstädter mit seinen Saisontoren fünf, sechs und sieben lange auf den ersehnten Befreiungsschlag im Abstiegskampf hoffen lassen. Wegen Handspiels musste Jeffrey Gouweleeuw (90.+2) mit Rot vorzeitig zum Duschen. Vor 27.610 Zuschauern bewahrten Karim Bellarabi (60.), Paul Verhaegh (80./Eigentor) und Calhanoglu Bayer vor dem nächsten Rückschlag und setzten damit auch ein Zeichen für ihren Trainer Roger Schmidt. Der letztmals gesperrte Schmidt verzichtete auf einen Besuch des Gastspiels seiner erst am Ende kämpfenden Elf und reiste stattdessen nach Spanien zur Beobachtung des kommenden Europa-League-Gegners FC Villarreal.

Frankfurt rettet einen Punkt

Eintracht Frankfurt tritt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga auf der Stelle. Gegen den FC Ingolstadt kamen die Hessen am Samstag daheim nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und sind nun schon seit sieben Spielen sieglos. Ob das Remis gegen den Aufsteiger für den umstrittenen Trainer Armin Veh reicht, um im Amt zu bleiben, bleibt abzuwarten. Die Frankfurter belegen weiter den Relegationsplatz 16. Vor 40 000 Zuschauern in der Commerzbank-Arena hatte Moritz Hartmann die Gäste in der achten Minute per Handelfmeter in Führung gebracht. Marco Russ gelang in der 69. Minute der Ausgleich für die Frankfurter. Pascal Groß sah für Ingolstadt Gelb-Rot (74.).

Schon vor dem Anpfiff gab es die ersten Pfiffe für den bei den Fans seit langem umstrittenen Veh. Als der Stadionsprecher nach der Aufstellung den Namen des Trainers vorlas, ließ ein Großteil der Anhänger seinem Unmut freien Lauf. Die Mannschaft wurde dagegen angefeuert.

Stuttgart fegt Hoffenheim vom Platz

Der VfB Stuttgart hat sein Zwischentief überwunden und die Abstiegssorgen von 1899 Hoffenheim in der Fußball-Bundesliga vergrößert. Im Nachbarschaftsduell feierten die Schwaben am Samstag beim 5:1 (2:0) den höchsten Saisonsieg und sorgten für das neunte sieglose Auswärtsspiel des badischen Tabellenvorletzten. Vor 47.677 Zuschauern erzielten Georg Niedermeier (6./51. Minute), Lukas Rupp (42.), Filip Kostic (78.) und Timo Werner (82.) die Tore für den VfB. Die Schwaben haben nun zehn Punkte Vorsprung auf Hoffenheim.

Die Gäste, für die an einem schwachen Samstag Nachmittag nur Andrej Kramaric traf (73.), verpassten nach der zweiten Niederlage unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann den Sprung auf den Relegationsrang. Nach der 0:4-Blamage in Mönchengladbach hatte VfB-Coach Jürgen Kramny seine Stürmer Martin Harnik und Werner auf die Bank verbannt und Winter-Neuzugang Artem Kravets sowie Rupp in die Startelf beordert. Letzterer war dann auch gleich an den beiden Toren vor der Pause beteiligt: Nach einem Eckball ließ der sonst so starke 1899-Torhüter Oliver Baumann einen Rupp-Schuss nach vorne abprallen, und der nach vorne gekommene Niedermeier verwertete im Rutschen. Kurz vor der Pause landete eine Flanke von Verteidiger Emiliano Insua dann über Umwege im Strafraum bei Rupp, der eiskalt vollstreckte.

Schalke besiegt Köln

Schalke 04 nimmt mit 41 Punkten langsam Kurs auf die Königsklassen-Plätze. In einem begeisternden, temporeichen und höchst attraktiven West-Derby der Fußball-Bundesliga machten Torjäger Klaas-Jan Huntelaar mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 2. Minute, Jungstar Max Meyer (23.) und "Joker" Franco Di Santo (76.) vor 49.300 Zuschauern den 3:1 (2:1)-Erfolg der Königsblauen beim immer mehr im Mittelmaß versinkenden 1. FC Köln perfekt. Der Premierentreffer von Leonardo Bittencourt im Geißbock-Trikot (33.) war für die nun schon viermal in Serie sieglosen Kölner zu wenig.

Köln-Trainer Peter Stöger konnte vier Tage nach dem 1:1 in Ingolstadt zwei seiner wichtigsten Profis aufbieten: Nationalspieler Jonas Hector stand nach überwundenen Oberschenkelproblemen ebenso zur Verfügung wie Torjäger Anthony Modeste, der sich am Dienstag eine Kopfprellung zugezogen hatte. Bei den Schalkern, die am Mittwoch gegen den HSV 3:2 gewonnen hatten, musste Jungstar Leroy Sané bis zur 60. Minute auf der Bank Platz nehmen.

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