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André Breitenreiter spricht über seine Zukunft

Ehemaliger Schalke-Trainer in Hannover André Breitenreiter spricht über seine Zukunft

Fische im Entmüdungsbecken, Pokalsieg als 19-Jähriger und vor Kurzem die Entlassung bei Schalke 04: André Breitenreiter plauderte in der KEP Lounge über seine Stationen als Profi-Fußballer und seine nächsten Pläne als Trainer.

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Gute Figur auf dem Podium: Fußballtrainer André Breitenreiter gab im Citipost-Briefzentrum Vahrenheide einen unterhaltsamen Einblick in seine Stationen im Profigeschäft.

Quelle: Frey

Hannover. Die Stimmung war entspannt und André Breitenreiter in Plauderlaune. Der Fußballtrainer, den der FC Schalke 04 nach dem letzten Spiel der vergangenen Saison beurlaubt hatte, war am Mittwochmorgen zu Gast bei den Logistikern in der „KEP Lounge Spezial“ im Briefzentrum der Citipost in Vahrenheide. Bei Kaffee und Brötchen gab der 42-jährige Breitenreiter den etwa 150 Gästen aus Wirtschaft und Sport, darunter auch Jens Bürkle, Trainer des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf, und Marco Stichnoth, Manager des Eishockey-Oberligisten Hannover Scorpions, einen unterhaltsamen Einblick in seine Stationen als Fußballprofi und Trainer.

Gerne erinnerte sich Breitenreiter an sein erstes Profijahr, in dem der damals 18-Jährige auch gleich einen großen Erfolg mit dem damaligen Zweitligisten Hannover 96 feierte. „Im ersten Jahr als Profi schon Pokalsieger, da hängt man normalerweise die Schuhe an den Nagel. Aber ich dachte mir, das ist doch ein bisschen früh“, scherzte Breitenreiter, der mit seiner Familie in Altwarmbüchen lebt.

Und auch an seine erste Trainerstation hat er sehr gute Erinnerungen. Beim Regionalligisten TSV Havelse übernahm Breitenreiter im Januar 2011 die Verantwortung beim Tabellenletzten und rettete die Mannschaft vor dem Abstieg. Es sei eine sehr intensive Zeit gewesen, besonders beeindruckt habe ihn der Zusammenhalt im Verein - und wenn es nur um die Erneuerung der Kabinen ging. „Die sahen immer noch aus wie 1990, als Havelse in der 2. Liga gespielt hat. Im Entmüdungsbecken schwammen fast schon Fische. Dann haben wir zusammen mit den Spielern und Helfern aus dem Verein angepackt. Danach sah der Kabinentrakt aus wie der Luxustempel von RB Leipzig“, erzählte Breitenreiter.

Er sei schon als Spieler für die Trainer nicht unanstrengend gewesen, sagte Havelses Manager Stefan Pralle, der Breitenreiter damals zum Regionalligisten geholt hatte. „Anstrengend bin ich nur für die Menschen, die nicht immer ihr Bestes geben. Verpackungskünstler mag ich nicht“, konterte der Bundesliga-Coach.

Und wie geht es jetzt nach der Beurlaubung beim FC Schalke 04 weiter? Einfach nur die Beine hochlegen ist nicht sein Ding. „Ich werde die Zeit nutzen, um zu reflektieren, zu hospitieren und mich weiterzuentwickeln. Die letzten sechs Jahre waren sehr intensiv. Ich habe trotz der permanenten Unruhe auf Schalke die Lust am Trainerjob nicht verloren“, sagte Breitenreiter. Verbittert wirkt er dabei nicht. Eher wie einer, der noch eine Menge vorhat und erreichen will.

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