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Möller: Darum werde ich nie Bundesligatrainer

Ehemaliger Nationalspieler Möller: Darum werde ich nie Bundesligatrainer

Ex-Nationalspieler Andreas Möller schließt eine Trainertätigkeit in der Fußball-Bundesliga aus. "Das wird nicht passieren. Ich habe nie im Hinterkopf, einmal Bundesligatrainer zu werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand mit meiner Person befasst."

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Andreas Möller.

Quelle: Marius Becker

Hannover. Das sagte der ehemalige Nationalspieler Andreas Möller dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), zum dem auch die HAZ gehört. Möller weiter: „Die Cheftrainerrolle, die fällt einem entweder so oder so zu. Oder sie fällt einem nie zu. Ich glaube nicht, dass bei mir einer auf die Idee kommt.“

Der Europameister von 1996 hätte sich nach dem Ende seiner Spielerkarriere allerdings ein Engagement beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) vorstellen können. „Ich hätte gern eine Jugend-Nationalmannschaft beim DFB gehabt, das war mein Traum“, sagte Möller. „Es hat sich leider nicht ergeben, man hat sich für andere Leute entschieden. Gut, das ist halt so.“ 

Möller trainiert ungarische Nationalmannschaft

Möller ist aktuell Co-Trainer der ungarischen Nationalmannschaft und hat mit dem Team bei der EM in Frankreich gegen Österreich für eine Überraschung gesorgt (2:0). „Es ist fantastisch, es ist ein Traum, die EM im Fußballland Frankreich miterleben zu dürfen“, sagte Möller. „Wir kleinen Ungarn sind doch froh, dass wir überhaupt dabei sind.“ 
Der 52-Jährige hatte die deutsche Nationalmannschaft bei der EM 1996 im Halbfinale gegen England als Ersatzkapitän aufs Feld geführt. „Ich packte die Kapitänsbinde, nahm einen Edding und schrieb hinein: „Sieg! Sieg! Das Spiel gewinnen nur wir.“ Zu seiner berühmten Jubelpose mit durchgestrecktem Rücken und Brust raus nach seinem Elfmetertor im Spiel gegen England sagte Möller dem RND: „Es war ein Ausdruck von Stärke und Stolz. Seht her, wir haben gewonnen, ich habe das Tor gemacht. Ich habe es für alle Deutschen gemacht.“

RND

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