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Arminia-Gegner Jeddeloh sichert Werbebanden

Nach lebensgefährlichem Unfall Arminia-Gegner Jeddeloh sichert Werbebanden

Der SSV Jeddeloh hat auf die schwere Verletzung des Arminen-Spielers Mohamad Saade reagiert. Ende vergangener Woche hat der Fußball-Oberligist aus der Nähe von Oldenburg damit begonnen, die Werbebanden auf seinem Sportplatz mit einem Kantenschutz abzusichern, um weitere schwere Unfälle zu verhindern

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Mohamad Saade nach der Verletzung im Krankenhaus.

Quelle: privat

Hannover. An einer scharfen Metallkante unterhalb einer Bande hinter dem Tor hatte sich der 25-Jährige Saade vom SV Arminia Hannover am 5. November im Spiel in Jeddeloh sein Bein aufgeschlitzt – weil mehrere Sehnen des 25-Jährigen durchtrennt wurden, drohte eine lebensgefährliche Infektion.

Schon in der vergangenen Saison war es in Jeddeloh zu einem ähnlichen Unfall gekommen. In einer Kreisligapartie war ein Spieler unter die Bande gerutscht und hatte sich eine Risswunde zugezogen. „Zweimal ist mindestens einmal zu viel. Wir nehmen das Thema sehr ernst“, sagte SSV-Teammanager und 2. Vorsitzender Gerhard Meyer auf Anfrage. Nach und nach sollen nun die gesamten Werbebanden mit dem Kantenschutz sicher gemacht werden. „Seit 2011 hat der Sicherheitsbeauftragte des NFV unsere Sportanlage mehrfach besichtigt und keine Mängel festgestellt“, sagte Meyer.

Zusätzliche Überprüfungen der Sportplätze in der Region Hannover auf ihre Sicherheit sind vom Niedersächsischen Fußballverband (NFV) nicht geplant. Nach den Vorfällen in Jeddeloh sei man jedoch für das Problem sensibilisiert, die Zustände der Banden würden bei den nächsten Platzbegehungen eine Rolle spielen, heißt es beim NFV.

Zum Teil sehr nah am Spielfeldrand sind auch die Banden beim Landesligisten SV Ramlingen/Ehlershausen. Dass ein Spieler mit dem Fuß unter die Bande rutscht und sich verletzt, „kann unter normalen Umständen bei uns nicht passieren“, sagt Trainer Kurt Becker. Es komme schon mal vor, dass ein Spieler gegen die Bande fällt, sagt Becker. „Aber nach unten sind da nur zwei, drei Zentimeter Platz. Deshalb ist das für uns kein Thema.“

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