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Schon jetzt besser als Tasmania Berlin

Aufsteiger sammelt fleißig Punkte Schon jetzt besser als Tasmania Berlin

André Breitenreiter und sein SC Paderborn mausern sich immer mehr zur Überraschungsmannschaft in der Fußball-Bundesliga. Mit dem 3:1-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt hat sich der Aufsteiger vorerst in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt.

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Hat allen Grund zur Freude: André Breitenreiter, Trainer des SC Paderborn, ist gut mit der Mannschaft in die Bundesliga gestartet.

Quelle: dpa

Paderborn. Den Worst Case muss der SC Paderborn nicht mehr befürchten. Zwölf Punkte hat der Überraschungs-Aufsteiger nach acht Spieltagen auf dem Konto, darunter ein Heimsieg gegen Hannover 96, - das sind jetzt schon zwei Zähler mehr als Tasmania Berlin in seiner kompletten Horrorsaison 1965/1966 erreicht hatte.

Die Rote Laterne als 53. der ewigen Bundesliga-Tabelle ist der SCP bereits los und nach dem starken Saisonstart sind die Chancen gestiegen, dass die Ostwestfalen auch in der laufenden Saison nicht mehr Richtung Tabellenende abrutschen. "Wir sind wahnsinnig stolz darauf, was die Jungs Woche für Woche leisten", sagte Trainer André Breitenreiter nach dem 3:1 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt.

Den vielen vernichtenden Prognosen zum Trotz, die das Team als sicheren Absteiger sahen, hat sich der Außenseiter bereits jetzt in der Liga etabliert. Gegen Frankfurt drehten die eingewechselten Marvin Ducksch (66.) und Stefan Kutschke (85.) zusammen mit Kapitän Uwe Hünemeier (79.) den Rückstand durch Alexander Meier (57.).

"Wir haben nicht diese Entschlossenheit gezeigt wie Paderborn, die waren in den Aktionen energischer", bilanzierte Thomas Schaaf und zeigte den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften auf: Die Gastgeber legten in der entscheidenden Phase zu, die Eintracht tat es nicht - obwohl sie mit einem Sieg auf Rang drei der Tabelle gesprungen wäre.

Dazu zeigte Paderborn eine neue Qualität: Mit seinen Glücksgriffen Ducksch und Kutschke sorgte Breitenreiter für die ersten beiden Joker-Treffer der Bundesliga-Geschichte. "Wir hatten ein goldenes Händchen mit den Einwechslungen", sagte der Trainer und dass er vom "Wir" und nicht vom "Ich" sprach, sagt viel über die Mentalität im Team aus, die er vorlebt.

Für seine Mannschaft legt sich Breitenreiter auch schon mal mit dem Verein an. "Hier laufen Kinder auf den Platz, hier fahren Fahrräder und Hunde pinkeln in die Ecke", hatte der 41-Jährige zuletzt über den "katastrophalen" Rasen des Trainingsplatzs gemeckert, die Verletzungsgefahr sei groß.

Die Spieler zahlen ihm den Protektionismus mit größtmöglichem Einsatz und Kampfgeist zurück. Nach den Umstellungen haben wir Vollgas gegeben", sagte Regisseur Mario Vrancic, der den Führungstreffer vorbereitete. Verbunden mit defensiver Disziplin und individuellen Highlights wie dem strammen Volleyschuss von Duksch zum 1:1 ergibt das gutes Bundesliga-Mittelmaß und mehr Punkte, als so arrivierte Mannschaften wie Borussia Dortmund, Werder Bremen oder Schalke 04 sammelten.

"Klar freut es mich, dass wir mit unseren Möglichkeiten bisher nachgewiesen haben, dass wir in der Bundesliga mithalten können", sagte auch Manager Michael Born in einem Interview mit bundesliga.de und hob die Laufbereitschaft des Teams hervor: "Wer nicht über die ganz große individuelle Klasse verfügt, der muss eben an anderer Stelle mehr investieren."

Und wenn der SCP die Liga weiter so aufmischt, rollt er auch in der ewigen Tabelle das Feld von hinten auf - der VfB Leipzig auf Rang 51 ist nur noch acht Punkte entfernt.

sid

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