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Bayern-Chef Rummenigge bietet Hoeneß Job an

„Wenn Uli das möchte“ Bayern-Chef Rummenigge bietet Hoeneß Job an

Karl-Heinz Rummenigge hat im Gespräch mit der HAZ eine baldige Vertragsverlängerung mit Sportdirektor Matthias Sammer angekündigt und dem derzeit inhaftierten Uli Hoeneß einen Job angeboten, um ihm Freigang zu ermöglichen.

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„Selbstverständlich stehen wir vom FC Bayern zur Verfügung, wenn Uli das möchte“, sagte Rummenigge im Interview.

Quelle: Andreas Gebert

Vor dem Topspiel in der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern München hat Bayerns Vorstandsvorsitzender klare Worte zu der Vertragsverlängerung von Sportdirektor Sammer gefunden: „Es gibt da überhaupt keine Problematik. Das mit späten Vertragsverlängerungen hat beim FC Bayern fast schon Tradition. Ich selbst habe mal meinen Vertrag erst zwei Monate vor Ablauf verlängert, obwohl das juristisch gar nicht zulässig war. Der Aufsichtsratsvorsitzende Karl Hopfner und Matthias haben zeitnah einen Termin vereinbart. Danach wird alles in Ordnung sein“, sagt Rummenigge.

„Er hat fast 18 Kilo abgenommen“

Ebenso kündigt er an, seinem wegen Steuerhinterziehung zu einer Gefängnisstrafe verurteilten Ex-Präsidenten Uli Hoeneß einen Arbeitsplatz beim FC Bayern zur Verfügung zu stellen, sollte dies eine Bedingung sein, um Freigänger zu werden: „Selbstverständlich stehen wir vom FC Bayern zur Verfügung, wenn Uli das möchte. Er hat fast 18 Kilo abgenommen, was aber für seine Gesundheitswerte nur gut ist. Psychisch scheint er mit der Situation klarzukommen.“

Rummenigge lobt seinen Trainer Pep Guardiola nach dem starken Saisonstart: „Ich habe auch beim FC Bayern mehr Holper- und Stolperfußball befürchtet. Aber unser Trainer Pep Guardiola hat das sehr gut gelöst. Wir sind Tabellenführer mit ordentlichem Vorsprung auf unsere schärfsten Konkurrenten. Ich halte trotz des gegenwärtigen Tabellenplatzes die Borussia für die zweite Kraft im deutschen Fußball.“

Geduld mit der Nationalelf

Gleichzeitig wirbt Rummenigge um Zeit, die der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eingeräumt werden soll: „Ich bin über den jetzigen Zustand gar nicht überrascht. Bei der Nationalmannschaft sollte man nicht vergessen, dass vom WM-Prunkstück Mittelfeld mit Schweinsteiger, Khedira, Kroos und Lahm in den beiden letzten Spielen nur noch Toni Kroos auf dem Platz stand. Das hat also nichts mit fehlender Fitness oder Motivation zu tun. Wir müssen in Deutschland jetzt Geduld haben. Die Mannschaft muss von Jogi Löw jetzt neu aufgestellt werden. Nicht im taktischen Bereich, sondern beim Personal.“

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