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Burgdorfer Fußball-Hochzeit ist perfekt

Heeßeler SV und TSV Burgdorfer Fußball-Hochzeit ist perfekt

Es waren unruhige und turbulente Tage für die Verantwortlichen vom Heeßeler SV und der TSV Burgdorf, seit die HAZ vergangene Woche von einem „Sensationsplan“ berichtet hatte: der geplanten Fusion der Kicker beider Klubs. „Es gab unheimlich viele Gerüchte“, sagt Michael Winkelmann vom Heeßeler SV.

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Heeßeler SV (hier mit Philip Hellberg, links) gegen TSV Burgdorf (hier mit Dennis Yeboah) – dieses Spiel wird es in der neuen Saison nicht mehr geben. Die beiden Vereine gehen mit ihren Fußballteams eine Kooperation ein.

Quelle: Petrow (Archiv)

Burgdorf. Auch um diesen Zustand zu beenden, haben die Verantwortlichen in dieser Woche in Gesprächen noch einmal Tempo gemacht – mit Erfolg. HSV-Präsident Rüdiger Zach und TSV-Chef Markus Wzietek haben am Donnerstagabend einen Kooperationsvertrag beschlossen, und zwar bereits für die kommende Fußballsaison 2015/2016. „Gemeinsam sind wir stark für Burgdorf“: Dieses Motto haben sich die Fußballabteilungen beider Klubs gegeben. „Wir wollen unsere Kompetenzen und Kräfte bündeln und die wertvollen Ressourcen sinnvoll für die gemeinsame Sache verheiraten“, sagt Winkelmann, der für beide Klubs spricht. Es ist ein schöner Satz mit der Heirat, und sie haben in Burgdorf Gefallen gefunden an diesem Bild. „Natürlich wartet auf beiden Seiten noch eine Menge Arbeit“, sagt Winkelmann, „aber der erste Schritt ist getan, und nun wollen alle Beteiligten diese Ehe schnellstmöglich mit Leben füllen.“

Eine Fußballehe zwischen den beiden Klubs, die derzeit in der Landesliga spielen, schien jahrelang undenkbar. Auch deshalb werden Zach und Wzietek in den nächsten Wochen und Monaten viel Zeit damit verbringen müssen, Kritiker und Skeptiker von der gemeinsamen Sache zu überzeugen. Nach einem ersten empörten Aufschrei in Heeßel und Burgdorf hat sich die Stimmung gewandelt, immer mehr Menschen in beiden Klubs sehen mittlerweile die Chancen deutlich größer als die Risiken.

Nach HAZ-Informationen wird die TSV Burgdorf ihre erste Herrenmannschaft am Saisonende aus der Landesliga zurückziehen. So steht es im Kooperationsvertrag. Als neue erste Mannschaft wird dann der Heeßeler SV in der Landesliga oder im Aufstiegsfall in der Oberliga spielen, und zwar im TSV-Stadion. Die TSV tritt unter ihrem Namen als zweite Elf in der Bezirksliga an – eine ideale Lösung, die vor allem den zahlreichen talentierten Heeßeler Nachwuchsspielern eine gute Perspektive bietet.

Die Statuten des Niedersächsischen Fußballverbandes sehen vor, dass die „Erste“ Heeßeler SV heißen muss. Doch was für viele TSVer zunächst ungewohnt sein wird, soll kein Dauerzustand bleiben. Im nächsten Fusionsschritt zur Saison 2016/2017 wird dann „eine neue Namenskombination aus beiden Vereinen gefunden“, sagt Winkelmann. „HSV Burgdorf“ oder „Viktoria Heeßel-Burgdorf“ – Vorschläge gibt es bereits. Die Fußball-Hochzeit soll dann auch im Namen erkennbar sein.

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