Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Freistoßspray wird in Bundesliga eingesetzt

Torlinientechnik soll folgen Freistoßspray wird in Bundesliga eingesetzt

Der Vorstand der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat die Einführung des Freistoßsprays zum frühestmöglichen Zeitpunkt beschlossen. Die Premiere wird zum Bundesliga-Saisonstart angestrebt. Für die Torlinientechnologie wurde eine zeitnahe Ausschreibung beschlossen.

Voriger Artikel
Kreuzer zieht gegen HSV vor Gericht
Nächster Artikel
HSV rüstet weiter auf

Bald auch in Ihrem Stadion: Das Freistoßspray.

Quelle: dpa

Frankfurt/Main. In den Bundesliga-Stadien wird künftig kräftig gesprüht. Nach den guten Erfahrungen bei der Fußball-WM hat der Ligavorstand einstimmig die Einführung des Freistoßsprays in der Bundesliga und der Zweiten Liga beschlossen. Schon beim Saisonauftakt im Oberhaus am 22. August zwischen Rekordmeister Bayern München und dem VfL Wolfsburg soll die Neuerung zum Einsatz kommen. Zuvor müsse der Deutsche Fußball-Bund (DFB) noch letzte Detailfragen abschließend lösen, teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Montag mit.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hatte sich schon während der Weltmeisterschaft begeistert über das Freistoßspray geäußert. "Die Schaum-Geschichte sehe ich total positiv", sagte Niersbach damals. "Die elende Schieberei, wo der Freistoß ausgeführt wird und wo die Mauer steht, ist damit zu Ende. Das ist eine Erleichterung für die Schiedsrichter." Auch in der Bundesliga wird die Einführung begrüßt.

"Das Spray gibt es in Brasilien bereits seit drei Jahren. Ich verstehe nicht, wieso wir das nicht direkt eingeführt haben. Ich spendiere gerne auch 20 Kisten von dem Schaum", sagte Jörg Schmadtke, Manager des Aufsteigers 1. FC Köln, am Montag bei einer Talkrunde der Tageszeitung "Rheinische Post". Die Bundesliga-Referees werden künftig also kleine Dosen dabei haben, um den genauen Ausführungsort eines Freistoßes und den exakten Abstand der gegnerischen Abwehrmauer markieren zu können. Bei der WM hatte sich der Einsatz des Sprays bewährt.

DFB-Abteilungsleiter Lutz Michael Fröhlich hatte danach beim Saison-Lehrgang der Unparteiischen Mitte Juli erklärt: "Wir Schiedsrichter sind immer offen für Neuerungen, die uns in unserer Arbeit unterstützen." Dazu gehört auch die seit längerem von den Referees geforderte Torlinientechnik, deren Einführung im ersten Anlauf gescheitert war. Der Ligavorstand beschloss nun eine zeitnahe Ausschreibung, deren Ergebnis bei der nächsten Mitgliederversammlung im Dezember präsentiert werden soll.

Dort kommt es auf Initiative der Bayern zur erneuten Abstimmung. Beim Thema Videobeweis, den FIFA-Boss Joseph Blatter am Rande der WM ins Spiel gebracht hatte, bleibt die DFL dagegen vorerst zurückhaltend. "Der Ligavorstand möchte zunächst die technischen Entwicklungen sowie das Genehmigungsprozedere innerhalb der FIFA weiter verfolgen", hieß es in der Mitteilung.

Blatter hatte sich dafür ausgesprochen, den Trainern zwei Einspruchsmöglichkeiten pro Halbzeit gegen strittige Schiedsrichter-Entscheidungen einzuräumen. Allerdings nur dann, wenn das Spiel bereits unterbrochen ist. "Wenn es darum geht, ob es ein Elfmeter oder kein Elfmeter war, innerhalb oder außerhalb des Strafraums, ein Foul oder kein Foul, kann der Coach intervenieren", sagte der Schweizer. DFL und DFB wollen nun den Austausch mit dem Weltverband intensivieren.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
HAZ-Interview

Freistoßspray in der Kreisliga? Bernd Domurat erklärt, was die Amateurkicker von den Schiedsrichtern erwarten dürfen.

mehr
Mehr aus Fußball
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wie hat mein Verein gespielt

Von Kreisliga bis Bundesliga: Hier finden Sie alle Fußball-Ergebnisse.

EC Hannover Indians siegt gegen Ice Fighters Leipzig

Auch ohne den erkrankten Coach Fred Carroll kam der EC Hannover Indians auf heimischem Eis zu einem 4:0 (0:0, 3:0, 1:0)-Sieg gegen die Ice Fighters Leipzig.

Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
28. September 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Jetzt ist es offiziell, erst am 16. Oktober gegen Union Berlin wird Salif Sane wieder für die „Roten“ spielen können. Dann hat der 96-Profi seine Sperre von vier Spielen abgebrummt.

mehr
Anzeige