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Bayerns Vorsprung schmilzt nach Pleite

15. Spieltag der Bundesliga Bayerns Vorsprung schmilzt nach Pleite

Die erste Niederlage der Bayern lässt die Liga aufhorchen, Borussia Dortmund verkürzt den Rückstand. Gladbach ist unter Schubert weiterhin unbesiegt und die Mannschaft der Stunde.

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Bayerns Robert Lewandowski (r.) steht enttäuscht auf dem Platz.

Quelle: Guido Kirchner/dpa

Düsseldorf. Nach dem ersten Ausrutscher des FC Bayern wittert die Liga ein wenig Morgenluft. Durch die 1:3-Niederlage der Münchener beim Angstgegner Borussia Mönchengladbach und den anschließenden Last-Minute-Sieg von Borussia Dortmund in Wolfsburg beträgt der Vorsprung des Rekordmeisters nur noch fünf Punkte. Für Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer war das 1:3 aber allenfalls ein Warnschuss. "Wir werden unsere Lehren daraus ziehen. Es ist keine Niederlage, die uns umwirft", meinte Sammer nach der zweiten Pleite gegen Borussia Mönchengladbach in diesem Jahr.

Noch ist der Vorsprung auf den BVB nicht alarmierend geschmolzen, aber Sammer forderte schnelle Besserung: "Man muss auch mit einer Niederlage umgehen, das haben wir in den Spielen bis Weihnachten zu beweisen." Auch Pep Guardiola hat seine Erkenntnisse aus dem Auftritt im Borussia-Park gezogen. "Wir müssen lernen, dass wir die Kontrolle nicht so schnell verlieren", befand der Coach, dessen Team nach der Pause durch die Treffer von Oscar Wendt, Lars Stindl und Fabian Johnson innerhalb einer Viertelstunde auf die Verliererstraße geriet. Damit bleiben die Gladbacher unter André Schubert auch im zehnten Liga-Spiel unbesiegt.

Die überraschende Niederlage passte dem alten Titel-Rivalen der Bayern prima ins Bild. Nach dem in letzter Minute gesicherten 2:1 im Verfolgerduell beim VfL Wolfsburg hat sich der BVB als alleinige zweite Kraft etabliert. "Das war schon ein Ausrufezeichen", sagte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc nach der dramatischen Schlussphase. Zunächst traf Wolfsburgs Ricardo Rodriguez in der 90. Minute per Elfmeter zum 1:1, ehe Shinji Kagawa in der Nachspielzeit noch der Siegtreffer gelang.

Von einem "Big-Point-Sieg" sprach BVB-Verteidiger Sven Bender. Damit haben sich die Dortmunder einen Zehn-Punkte-Vorsprung auf den Rivalen aus Wolfsburg erspielt. Selbst die aufstrebende Hertha aus Berlin ist mit dem 2:1 gegen Bayer Leverkusen an den Niedersachsen vorbeigezogen.

Bayer ist nach der Pleite ins Niemandsland abgestürzt. "Wir hinken in der Liga hinterher. Wir haben einfach zu wenig Punkte", befand Sportdirektor Rudi Völler, der sich mächtig über die Rote Karte gegen Sebastian Boenisch ärgerte. "Nie im Leben war das ein Platzverweis", wetterte Völler. Vor dem Champions-League-Auftritt gegen den FC Barcelona machte er dem Team Mut: "Man muss an das Unmögliche glauben."

Aufreger des Wochenendes war die unfaire Aktion von Augsburgs Torhüter Marwin Hitz beim 1:0 in Köln. Der Keeper hatte vor dem unberechtigten Foulelfmeter für den FC den Elfmeterpunkt mit den Stollen seines Schuhs bearbeitet – Schütze Anthony Modeste rutsche weg und vergab den Strafstoß. "Es war nicht die fairste Aktion. Das muss ich zugeben", sagte Hitz. Den wichtigen Dreier für Augsburg sicherte Raul Bobadilla.

Interims-Trainer Jürgen Kramny und dem VfB Stuttgart gelang am Sonntag mit dem 1:1 gegen Werder Bremen wieder nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Lukas Rupp (33.) brachte den VfB in Führung, Anthony Ujah (71.) sorgte für den Ausgleich. Die Schwaben sind mit elf Zählern Vorletzter, Werder hat als 15. nun 14 Punkte.

Einen Zähler im Abstiegskampf rettete Mark Uth für den Tabellenletzten Hoffenheim beim 1:1 in Ingolstadt. Doppel-Torschütze Jairo Samperio katapultierte Mainz 05 mit dem 3:1 beim Hamburger SV auf den siebten Tabellenplatz. Auch Schalke liegt im Kampf um die internationalen Plätze wieder gut im Rennen.

Von Morten Ritter, dpa

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