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Werder verliert in der Nachspielzeit

Bundesliga-Spieltag Werder verliert in der Nachspielzeit

Keine Besserung in Sicht: Der VfL Wolfsburg verliert auch unter dem neuen Cheftrainer Valerien Ismael, Werder Bremen verliert gegen Frankfurt in der Nachspielzeit und der HSV sichert sich immerhin einen Punkt in Hoffenheim. Der 11. Bundesliga-Spieltag im Überblick.

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Unglücklich verloren: Werder Bremen – hier Torschütze Florian Grillitsch – unterlag Frankfurt 1:2.

Quelle: dpa

Bremen verliert unglücklich

Trotz der Rückkehr seiner Starstürmer hat der SV Werder Bremen eine Führung gegen Eintracht Frankfurt verspielt und die vierte Bundesliga-Niederlage nacheinander kassiert. Die Bremer verloren am Sonntag kurz vor Schluss mit 1:2 (1:0), obwohl Claudio Pizarro und Max Kruse erstmals in der Startelf standen. Vor 39 261 Zuschauern erzielte Aymen Barkok in der 90. Minute den Siegtreffer der Frankfurter. Zuvor hatte der zur Pause eingewechselte Alexander Meier (52.) die Bremer Führung durch Florian Grillitsch (38.) ausgeglichen. Werder bleibt eine Woche vor dem Krisen-Nord-Derby beim Schlusslicht Hamburger SV auf dem drittletzten Platz.

Von der Rückkehr der Langzeitverletzten Kruse und Pizarro direkt in die Startelf hatten sich die Bremer auch einen Motivationsschub versprochen - der sich auch tatsächlich vom Anpfiff an bemerkbar machte. Das Spiel der Gastgeber gewann deutlich mehr spielerische Qualität durch den deutschen Ex-Nationalspieler und den Sturm-Routinier. Werder spielte mutig, suchte schnell den Weg nach vorne und ließ zunächst kaum Konter der Frankfurter zu.

HSV holt einen Punkt in Hoffenheim

Markus Gisdol ballte erleichtert die Faust. Das glückliche 2:2 (1:1) des Hamburger SV bei seinem Ex-Club 1899 Hoffenheim sah der Trainer als Signal dafür, dass seine Maßnahmen beim Schlusslicht der Fußball-Bundesliga endlich Wirkung zeigen. "Das ist ein erster ganz, ganz großer Schritt in die richtige Richtung", sagte Gisdol. Zwar konnte der 47-Jährige am Sonntag auch seine sechste Partie als Coach des Krisenclubs nicht gewinnen, der Punktgewinn aber gab ihm und seinen Schützlingen sichtlich Zuversicht für den schweren Kampf gegen den Abstieg.

"Die Mannschaft steht über allem, nur so können wir es packen", beschwor Gisdol den Teamgeist. Auch deshalb hatte er zuletzt Johan Djourou als Kapitän abgesetzt und Gotoku Sakai das Amt übertragen. "Wir haben in den letzten Wochen viel in der Mannschaft geredet, dass wir es nur gemeinsam schaffen", sagte Sakai später.

Aubameyang gelingt Siegtreffer gegen Bayern

Endlich geschafft! Die Miene von Hans-Joachim Watzke verriet mehr als tausend Worte. Mit sichtlicher Genugtuung kommentierte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund den lang ersehnten Sieg über den Erzrivalen aus München: "Es hat vier Jahre gedauert, bis wir daheim mal wieder gegen die Bayern gewonnen haben. Wir genießen das jetzt." Auch Sportdirektor Michael Zorc wirkte nach dem 1:0 (1:0) wie von schwerer Last befreit: "Das war mehr Atlético-Madrid-Style. Aber unsere Taktik ist aufgegangen."

Die eigentlich für ihre Offensivqualität bekannte Borussia überzeugte im Branchengipfel weniger mit Feinkostfußball als vielmehr mit kompromissloser Abwehrarbeit. Ähnlich wie das Team aus der spanischen Hauptstadt, das die Bayern Ende September in der Champions League ebenfalls mit 1:0 geschlagen hatte. Aus seiner Freude über den Coup machte Thomas Tuchel keinen Hehl: "Das war ein Meilenstein, ein echtes Statement." Schmunzelnd fügte der BVB-Coach an: "Wenn man mit den Bayern in den Ring steigt, dann kann man nicht erwarten, dass man ohne blaue Augen rauskommt. Man muss nur stehenbleiben."

Wolfsburg verliert auch unter Valerien Ismael

Der FC Schalke 04 hat seine jüngste Erfolgsserie auch beim VfL Wolfsburg fortgesetzt. Die Gelsenkirchener blieben mit dem 1:0 (0:0) am Samstag bei den Niedersachsen zum zehnten Mal hintereinander in einem Pflichtspiel ungeschlagen und feierten zugleich den ersten Auswärtssieg in der Fußball-Bundesliga seit Mai. Die Wolfsburger warten hingegen auch unter dem vom Interims- zum Chef-Trainer beförderten Valérien Ismaël auf den ersten Heimsieg. Die Schalker liegen dank des Treffers von Leon Goretzka (82.) vor 30 000 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen-Arena fünf Punkte vor den Wolfsburgern.

In seinem ersten Spiel als Chefcoach sah der Nachfolger von Dieter Hecking eine defensiv gute und nach vorne höchst fehlerhafte Partie seines Teams. Die von Ismaël in der gleichen Formation wie beim Sieg in Freiburg aufgestellten Wolfsburger spielten engagiert, doch im Aufbauspiel mangelte es an Genauigkeit, um ausreichend Gefahr vor dem Schalker Tor zu erzeugen. Viele Stoppfehler und Fehlpässe prägten das Spiel.  

Köln gewinnt Derby mit Sonntagsschuss

Torflaute beendet, sportliche Misere fortgesetzt: Borussia Mönchengladbach wartet nach einem schmerzhaften 1:2 (1:0) im 85. rheinischen Derby der Fußball-Bundesliga schon seit sechs Spielen auf ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis. Nach der Pleite dürften zudem die Diskussionen um Trainer André Schubert vor dem wichtigen Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen Manchester City nicht abebben. Die Kölner feierten am Samstag dagegen den ersten Sieg in Gladbach seit dem 2:1 am 4. Oktober 2008 und bleiben weiter in der Spitzengruppe der Liga.

Lars Stindl beendete vor 53.757 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Borussia-Park mit seinem dritten Saisontor (32. Minute) nach 495 Minuten die Torflaute der Gladbacher. Aber Anthony Modeste gelang in seinem 100. Bundesliga-Spiel mit einem kuriosen Kopfball-Treffer zunächst der Ausgleich. Der Franzose traf zum zwölften Mal in dieser Saison. Dann schockte Marcel Risse die Gastgeber mit einem Freistoßhammer aus 22 Metern zum 1:2 in der ersten Minute der Nachspielzeit. Ein ähnliches Tor hatte der Mittelfeldspieler bereits im Pokal gegen Hoffenheim erzielt.

Mainz gewinnt gegen Lieblingsgegner Freiburg

Der SC Freiburg bleibt der Lieblingsgegner des FSV Mainz 05. Die Mainzer gewannen am Samstag gegen den Aufsteiger mit 4:2 (2:0) und bleiben damit daheim in der 1. Liga gegen die Breisgauer ungeschlagen. Vor 26 573 Zuschauern brachten Niko Bungert (15. Minute) und Yunus Malli per Foulelfmeter (20.) die Gastgeber vor der Pause in Führung. Nach dem Seitenwechsel gelang Vincenzo Grifo der Anschlusstreffer für die Gäste (67.), ehe Stefan Bell (82.) den alten Zwei-Tore-Abstand für die Mainzer wieder herstellte. Nils Petersen (85.) brachte Freiburg noch einmal heran, doch Karim Onisiwo machte in der Nachspielzeit alles klar.

Die Mainzer tankten damit Selbstvertrauen für das wichtige Europa-League-Spiel beim französischen Vertreter AS St. Etienne am Donnerstag. Dort müssen die Mainzer unbedingt gewinnen, um noch eine Chance auf das Weiterkommen zu haben.

Erster Saisonsieg für Ingolstadt

Unter dem neuen Trainer Maik Walpurgis ist dem FC Ingolstadt 04 der erste Saisonsieg gelungen. Beim Abstiegskonkurrenten SV Darmstadt 98 gewannen die "Schanzer" am Samstag vor 15 000 Zuschauern mit 1:0 (0:0). Das Tor des Tages gelang Moritz Hartmann in der 68. Minute mit einem spektakulären Volleyschuss. Während Ingolstadt damit wieder etwas an die Nichtabstiegsränge heranrückt, droht den Darmstädtern am Sonntag ein Abrutschen auf den Relegationsplatz.

Walpurgis krempelte das Team im Vergleich zum 0:2 gegen Augsburg gründlich um: Anthony Jung startete auf der linken Seite, einziger Angreifer war Hartmann. Zudem kamen die Defensivspieler Florent Hadergjonaj und Marcel Tisserand neu in die Elf. Und die Änderungen schienen sich schnell auszuzahlen.

Keine Tore in Augsburg

Hertha BSC kommt in der Fußball-Bundesliga auswärts weiterhin nur langsam voran. Die so stark in die Spielzeit gestarteten Berliner trennten sich am Samstag 0:0 vom FC Augsburg. Das heimstarke Team aus der Hauptstadt bleibt zwar weiter in der Spitzengruppe, wartet aber seit fünf Spielen in gegnerischen Stadien auf den zweiten Saisonsieg. Die ersatzgeschwächten Schwaben blieben im dritten Heimspiel nacheinander ohne Dreier.

Vor 27.007 Zuschauern überzeugten beide Mannschaften mit kompaktem Spiel nach hinten und taktischer Disziplin. Trotz des Ausfalls zahlreicher Leistungsträger beschränkte sich der FCA nicht nur aufs Verteidigen, wenngleich die Berliner etwas mehr Ballbesitz aufwiesen. Nach vorne ließen sich die Kontrahenten reichlich Reserven. Das Risiko war dosiert, mehr Tempo hätte den Angriffsbemühungen gut getan. Das Torlos-Remis kam aber nicht überraschend: In den vorangegangenen sechs Bundesliga-Spielen zwischen beiden Teams fielen nur drei Tore - und diesmal gab es das nächste 0:0.

RB Leipzig stellt neuen Rekord auf

Der kesse Neuling RB Leipzig wird in der Fußball-Bundesliga immer mehr zu einer Mannschaft der Superlative. Mit dem 3:2 (1:2) bei Champions-League-Starter Bayer Leverkusen übernahmen die Sachsen am Freitagabend zumindest für einen Tag erstmals die Spitzenposition. 27 Punkte - eine tolle Bilanz. Und nun ist Leipzig auch Rekordhalter: Noch nie war ein Aufsteiger nach elf Spieltagen ungeschlagen.

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