Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
"Wir fangen bei 0:0 an"

HSV und FC Bayern läuten Bundesliga ein "Wir fangen bei 0:0 an"

Vorhang auf für die 53. Bundesliga-Saison. Nach 83 Tagen Sommerpause rollt in der Fußball-Bundesliga am Abend wieder der Ball. Die Bayern eröffnen das Spieljahr mit dem Klassiker gegen den HSV. Der Titelverteidiger ist wieder der Topfavorit, Guardiolas Team möchte für Spektakel sorgen. 

Voriger Artikel
Abgebrochenes Spiel wird für Leipzig gewertet
Nächster Artikel
FC Bayern feiert 5:0-Sieg gegen den HSV

Trainer Pep Guardiola spricht mit dem teuersten Neuzugang der Münchner, Arturo Vidal.

Quelle: dpa

München. Der deutsche Meister FC Bayern München eröffnet um 20.30 Uhr (ARD und Sky) in der mit 75.000 Zuschauern ausverkauften Allianz Arena gegen den Hamburger SV die 53. Bundesliga-Spielzeit. Bayern gegen HSV, das ist ein Klassiker, auch wenn zuletzt regelmäßig nur die Bayern klasse waren. Der Titelverteidiger geht als hoher Favorit in das 101. Nord-Süd-Duell.

Eröffnungspiel

Seit 2002 wird die Saison mit einem Heimspiel des Meisters eröffnet. In den bisherigen 13 Partien verließ der Titelverteidiger nie den Platz als Verlierer (10 Siege, 3 Remis). Die Bayern dürfen zum achten Mal die Saison eröffnen. Bislang feierten sie sechs Siege und ein Unentschieden, dieses übrigens 2008 gegen den HSV (2:2). Für den höchsten Sieg in einem Eröffnungsspiel sorgten ebenfalls die Bayern beim 3:0 gegen Borussia Mönchengladbach 2005. Mehr als vier Treffer fielen in einem Eröffnungsspiel noch nicht.

Ausgangslage

0:8, 1:3, 2:9, 0:5, 0:6 - so lauten die Ergebnisse der vergangenen fünf Hamburger Gastspiele in München. Fünf Pleiten, 3:31 Treffer, eine Katastrophe. "Wir fangen aber wieder bei 0:0 an", konterte Bayern-Trainer Pep Guardiola, der auch in seinem dritten und womöglich letzten Jahr in München Titel liefern muss. Dieses Mal soll es wieder zu mehr reichen als "nur" dem Meistertitel. "Wir meckern auf ganz hohem Niveau", sagte Philipp Lahm zu den Ansprüchen. Aber das gehöre beim FC Bayern eben dazu, wie der Kapitän betonte: "Wir streben immer das Allerhöchste an." Am besten das Triple wie 2013.

Rekord-Meisterschaft

Noch keinem Verein ist es geglückt, viermal nacheinander Meister zu werden. Selbst in den 70er Jahren, zu den Glanzzeiten von Franz Beckenbauer, Sepp Maier oder Gerd Müller, gelang das den Münchnern nicht. "Wir wollen es gerne schaffen, das ist ein großer Antrieb", verkündete Weltmeister Jérôme Boateng.

Konkurrenz

In den vergangenen drei Meisterjahren sorgten die Bayern mit ihrer Übermacht für Langeweile im Titelkampf. 25 Punkte Vorsprung hatten sie 2013 auf Borussia Dortmund. 19 lag der BVB ein Jahr darauf als Tabellenzweiter zurück. In der vergangenen Saison waren es immerhin noch zehn Punkte Abstand zwischen den Bayern und dem VfL Wolfsburg. Und 2015/16? "Die Konkurrenz wird an uns kratzen", sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge voraus. Wolfsburg, Dortmund, Mönchengladbach und Leverkusen werden als Bayern-Jäger gehandelt. "Wenn die Mannschaft hungrig ist, will und Energie hat, wird es keinen anderen Meister geben", meinte Kapitän Lahm selbstbewusst.

Neue Stars

Knapp 80 Millionen Euro haben die Bayern in neue Spieler investiert, viel mehr als jeder anderer Bundesligaclub. Das meiste Geld gab der Rekordmeister für den Chilenen Arturo Vidal (37 Mio) und den Brasilianer Douglas Costa (30 Mio) aus. Beide haben schon in der Vorbereitung erste Nachweise ihres Könnens erbracht. Bayern-Coach Pep Guardiola traut dem Tempodribbler Costa sogar zu, einer der "fünf besten Außenstürmer der Welt" zu werden. Zum Auftakt darf Costa wohl den noch verletzten Franck Ribéry auf dem linken Flügel ersetzen.

Liga-Dino

Als einziger Verein war der HSV seit 1963 immer erstklassig. Aber in den vergangenen zwei Jahren entkam der Liga-Dino dem Sturz in die Zweitklassigkeit jeweils erst in der Relegation (2014 gegen Greuther Fürth, 2015 gegen den Karlsruher SC). Bruno Labbadia wurde vor zwei Monaten als Retter gefeiert, vergnügt startet er aber längst nicht mehr in die neue Saison. Das peinliche Pokal-Aus beim Viertligisten Carl-Zeiss Jena und die undurchsichtige Rucksack-Affäre um Sportdirektor Peter Knäbel haben den HSV schon wieder zu einer Lachnummer gemacht. "Ich kann hier nicht den Gute-Laune-Onkel spielen, die Niederlage vermiest uns die Freude auf den Start", sagte Labbadia. Ein gutes Spiel in München könnte seine Laune schlagartig verbessern - eine weitere Bayern-Watschn aber auch noch mehr verschlechtern. Gegen 22.15 Uhr sind alle schlauer.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ärger mit dem Sky-Experten
Ärger mit „Loddar“ - der ehemalige Nationalspieler hat Hannover 96 den Abstieg voraus gesagt.

„Für Hannover würde ein Abstieg überraschend kommen, für mich nicht“, sagt Lothar Matthäus in einer Sport-Kolumne. Der Konter von Hannover 96-Trainer Michael Frontzeck folgt prompt: Sein früherer Mitspieler sitze 500 Kilometer weit weg und gebe Prognosen ab über einen Verein, den er gar nicht kenne.

mehr
Mehr aus Fußball
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wie hat mein Verein gespielt

Von Kreisliga bis Bundesliga: Hier finden Sie alle Fußball-Ergebnisse.

Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

mehr
Anzeige