Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Vorletzter Test vor dem EM-Ernstfall

Deutschland gegen die Slowakei Vorletzter Test vor dem EM-Ernstfall

"Es ist ein guter Test für uns", sagt Bundestrainer vor der EM-Vorbereitungspartie des Weltmeisters in Augsburg gegen die Slowakei. Noch einmal soll der Konkurrenzkampf entfacht werden. Am Dienstag muss Löw vier Spieler nach Hause schicken.

Voriger Artikel
Real gewinnt Elfmeterdrama gegen Atlético
Nächster Artikel
Ein verhagelter EM-Test

Bundestrainer Joachim Löw wird heute mit seiner Mannschaft gegen die Slowakei antreten. Es ist der vorletzte Test für das Team vor Beginn der EM in Frankreich.

Quelle: dpa

Augsburg. Es ist der vorletzte Test vor dem EM-Ernstfall ab 12. Juni in Frankreich. Bundestrainer Joachim Löw kann am Sonntag (17.45 Uhr/ARD) Personal und Taktik gegen die Slowakei noch einmal auf den Prüfstand stellen. Zwei Tage später muss er den endgültigen EM-Kader benennen. Augsburg wird auch deshalb interessant.

Was bedeutet der Einsatz von Bernd Leno für die Torwart-Hierarchie?
Nicht viel. Der Leverkusener soll in seinem ersten Länderspiel vor allem das Gefühl für die neue Dimension Nationalmannschaft bekommen. In Frankreich wird der 24-Jährige wie der gleichaltrige Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona nur Stellvertreter für Manuel Neuer sein. Die klare Nummer eins darf noch eine Pause einlegen.

Gleich vier junge Wilde hoffen auf ihre EM-Chance. Wie stehen ihre Chancen, am Dienstag zum endgültigen 23-Mann-Kader zu gehören?
Unterschiedlich. Der Schalke Leroy Sané gilt als Favorit, könnte als Alternative für die rechte Außenbahn mit nach Frankreich reisen. „Er macht Laufwege in die Tiefe, ist ein schneller Spieler“, bemerkte der Bundestrainer zu dem 20-Jährigen. Den Münchner Joshua Kimmich und den Dortmunder Julian Weigl hat Löw mit für das zentrale Mittelfeld im Auge. Höchstens einer von beiden dürfte den Sprung schaffen. Für den Leverkusener Julian Brandt ist der Schnupperkurs eher eine Empfehlung für die Zeit nach der EM.

Was macht Löw mit den angeschlagenen Mats Hummels und Bastian Schweinsteiger?
„Mats wird noch einige Tage bis zur Rückkehr in das Lauf- und Balltraining brauchen“, sagte Löw. Der Neu-Münchener könnte erst zum zweiten und dritten EM-Spiel hundertprozentig fit sein. Gleiches trifft auf Kapitän Schweinsteiger zu, der nach zwei Knieverletzungen um den Anschluss ringt und noch nicht im Mannschaftstraining steht. Gibt es keine schweren Rückschläge, werden die Weltmeister Hummels und Schweinsteiger zum 23-er Kader gehören. Marco Reus und Karim Bellarabi sollen kommende Woche wieder mit dem Team trainieren.

Wen hat Löw in Augsburg überhaupt zur Verfügung?
16 Feldspieler und zwei Torhüter sind aus der Schweiz angereist. Löw will das „Wechselkontingent voll ausschöpfen“, so dass 17 Akteure in der Augsburger Arena zum Einsatz kommen werden. Die angeschlagenen Schweinsteiger (Knieverletzung), Hummels (Muskelfaserriss), Bellarabi (Muskelzerrung) und Reus (Adduktorenprobleme) fehlen. Auch die Weltmeister Neuer, Mesut Özil und Thomas Müller sind in Ascona geblieben, um dort weiter zu trainieren. Lukas Podolski reist als türkischer Pokalsieger in Augsburg an, wird dort aber nicht spielen. Toni Kroos von Real Madrid kommt nach dem Champions-League-Finale noch später. „Ich möchte einige Dinge sehen“, sagte der Bundestrainer trotz der Personalsituation.

Wie geht es nach dem Spiel in Augsburg weiter?
Das Team fliegt gleich nach dem Abpfiff zurück in die Schweiz. Am Montag wird sich die sportliche Leitung nochmals mit dem medizinischen Stab austauschen. Dienstag muss Löw vier Spieler nach Hause schicken. „Es wird eine schwere Entscheidung“, sagte der DFB-Chefcoach bereits. Kommenden Freitag reist der DFB-Tross nach Gelsenkirchen, wo am Samstag die EM-Generalprobe gegen Ungarn ansteht. Nach zwei freien Tagen folgt am 7. Juni der Einzug ins EM-Quartier in Évien-les-Bains am französischen Ufer des Genfer Sees. Am 12. Juni steht in Lille das erste Gruppenspiel gegen die Ukraine an. Polen und Nordirland sind die weiteren Gruppen-Kontrahenten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
1:3-Niederlage gegen die Slowakei
Bundestrainer Joachim Löw.

Die DFB-Elf hat am Sonntagabend im Testspiel gegen die Slowakei mit 1:3 verloren. Unwetter in Augsburg hatten für eine lange Halbzeitpause gesorgt. Im Stadion solidarisierten sich die Fans nach einer diskriminierenden Aussage des AfD-Politikers Alexander Gauland mit Jérôme Boateng.

mehr
Mehr aus Fußball
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wie hat mein Verein gespielt

Von Kreisliga bis Bundesliga: Hier finden Sie alle Fußball-Ergebnisse.

Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.

Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
27. November 2016 - Christian Purbs in Allgemein

Und wieder zwei Punkte weg. Und wieder war mehr möglich für die „Roten“. Auch wenn Daniel Stendel die Tore nicht selbst schießen kann, was er garantiert am liebsten machen würde, in Düsseldorf gab auch der 96-Trainer keine glückliche Figur ab.

mehr
Anzeige