Volltextsuche über das Angebot:

32 ° / 17 ° sonnig

Navigation:
Eintracht-Profi Russ soll 160.000 Euro zahlen

Geldstrafe Eintracht-Profi Russ soll 160.000 Euro zahlen

Erst Reus, nun Russ. Nach Dortmunds Nationalspieler Marco Reus soll in Frankfurts Marco Russ nun ein weiterer Bundesliga-Profi eine sechsstellige Geldstrafe bezahlen. 

Voriger Artikel
Profi kickt lieber als vor Gericht zu stehen
Nächster Artikel
Wolfsburg-Profi Malanda stirbt bei Autounfall

Marco Russ soll 160.000 Euro Strafe zahlen. 

Quelle: Peter Steffen/dpa

Frankfurt am Main. Eintracht Frankfurts Fußballprofi Marco Russ hat wegen einer falschen eidesstattlichen Erklärung einen Strafbefehl in Höhe von 160.000 Euro erhalten - und will ihn auch akzeptieren. Damit würde der 29 Jahre alte Abwehrspieler einem für Mittwoch angesetzten Prozess vor dem Amtsgericht Limburg aus dem Weg gehen. Auslöser für den Fall war - wie bei Dortmunds Nationalstürmer Marco Reus - ein Verkehrsdelikt. Russ kündigte am Donnerstag bei bild.de an, dass er den Einspruch gegen den Strafbefehl zurückziehen werde: „Ich habe einen Fehler gemacht und den bügele ich jetzt aus. Es wird nicht zur Verhandlung kommen. Ich werde die Strafe zahlen.“

Russ legt Einspruch ein

Amtsgerichtssprecher Michael Meier hatte zuvor einen Bericht der „Frankfurter Neue Presse“ über den Strafbefehl bestätigt. Russ war bei zu schnellem Fahren erwischt worden und hatte dann bei der Verhandlung ein ärztliches Attest vorlegen lassen, wonach er verhandlungsunfähig sei. Just am selben Tag war er aber bei einem Testspiel des Frankfurter Bundesligisten aufgelaufen. Russ hatte Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt, deshalb sind für kommenden Mittwoch und den 21. in Limburg zwei Gerichtstermine angesetzt. Für den Fußballer wäre dies das nächste Dilemma gewesen.

Zu schnell unterwegs

Es besteht Anwesenheitspflicht - und die Eintracht reist am Dienstag ins Trainingslager nach Abu Dhabi. Ausgangspunkt für den Strafbefehl von 80 Tagessätzen à 2000 Euro war ein Straßenverkehrsdelikt 2012, als Russ noch beim VfL Wolfsburg unter Vertrag stand: Der Fußballer war bei Limburg deutlich zu schnell unterwegs. „Das ärztliche Attest stammt nicht von einem Eintracht-Arzt“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Michael Sagebiel der „Frankfurter Neue Presse“. Der Frankfurter Bundesligist will sich zu dem ganzen Vorfall nicht äußern, weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt. Wegen eines hohen Strafbefehls war im Dezember Dortmunds Stürmer Marco Reus in die Schlagzeilen geraten: Der Nationalspieler war jahrelang ohne Führerschein unterwegs und wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 540.000 Euro verurteilt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fußball
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wie hat mein Verein gespielt

Von Kreisliga bis Bundesliga: Hier finden Sie alle Fußball-Ergebnisse.

Empfang der Olympioniken am Flughafen Langenhagen

Strahlende Gesichter am Flughafen Langenhagen: Die Olympioniken Sabrina Hering, Kai Häffner und Ruth Sophia Spelmeyer sind am Dienstagabend in Hannover angekommen.

Die HAZ-Sportexperten schreiben gemeinsam den RotenBlog
7. August 2016 - Heiko Rehberg in Allgemein

Der Auftakt kann sich sehen lassen. 4:0 in Kaiserslautern. Und nach anfänglichen Problemen hatte Hannover 96 am ersten Spieltag der neuen Fußball-Zweitligasaison alles im Griff.

mehr
Anzeige